You are currently viewing Aus der Vogelperspektive

Aus der Vogelperspektive

Aus der Vogelperspektive:

Weil ich heut einmal gar nichts tu’,

schau’ ich den schlauen Vöglein zu,

wie sie mir große Freude bringen –

mit ihrem Leben, ihrem Singen,

obwohl sie erstmal gar nicht wissen,

wo sie Futter suchen müssen.

Sie trauen Gott wohl unbekümmert,

weil er sich stetig um sie kümmert,

und ihnen, was sie brauchen, schenkt –

Tag für Tag gern an sie denkt.

 

Ich überlege, komm’ zum Schluss,

dass ich mich nicht so sorgen muss –

um Kleidung, Trinken und das Essen:

Mein Gott wird mich ja nicht vergessen.

Wenn er die Tiere so verpflegt –

wie wird der Mensch dann erst umhegt,

dem er ja noch mehr Würde gibt,

den er – als Ebenbild – sehr liebt!

„Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie? Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?“ (Matthäus 6,25-27)

Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und mein lieber Leser, das Geschriebene dann auch noch im Herzen berühren sollte, freut es mich natürlich um so mehr! „Aus der Vogelperspektive“ sind Gedanken über das Sorgen und das Versorgen. Aber lesen Sie es selbst … Ich habe schon sehr früh angefangen, Worte zu reimen. Der erste Vierzeiler entstand so etwa mit acht Jahren. Aber — es hat sich mein ganzes Leben durchzogen. Und heute schreibe ich nicht nur, weil es mir auf das Herz gelegt wurde; ich selbst verarbeite in meinen Texten, was ich erlebe und was ich irgendwie in Worte fassen muss, damit es aus meinem Kopf und meinem Herzen kommt. Schon sehr oft wurde ich gefragt, wie lange ich an einem Gedicht arbeite: Nun, ich schreibe nur, wenn ich den Eindruck habe, dass mich die himmlische Muse geküsst hat. Meistens schwirrt dann eine Anfangszeile durch meine Seele. Und wenn ich jene kenne, ist das Gedicht in der Regel nach ungefähr zehn Minuten bereits fertig. Das ist ein besonderes Geschenk, das der allmächtige Gott mir gegeben hat und welches ich gern weitergebe möchte — auf dieser Homepage. Wenn Ihnen meine Gedichte — und speziell „Aus der Vogelperspektive“ — gefallen sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unten auf der Seite einen Kommentar hinterlassen oder auf meine vielen Werke verweisen. Vielen herzlichen Dank dafür — im Voraus! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock

.

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Ich bin eine Autorin aus Rostock und schreibe: Gedichte, Geschichten, Andachten, Gebete, Rätsel ... und Bücher. Ich liebe das Meer. Und ich liebe das Mehr, das "das Leben" mir schenkt!