Mächtig hilflos, kräftig schwach

Mächtig hilflos, kräftig schwach: „Ich bitte dich, Herr: Mach’ mich stark,  damit ich mehr zu tun vermag,  was dich erfreut und dich verehrt    und auch ganz viele Menschen stärkt! Ich würde dafür alles geben —   Geld und Zeit, das ganze Leben. Denn ich fühle mich so schwach;  die Kräfte lassen langsam nach!“  So bin ich still in den Gebeten  oftmals schon vor Gott getreten.  Den Wunsch hat er mir nicht erfüllt,  doch mich in Frieden eingehüllt  und mir ein Wort ins Herz geschenkt,  dass…

0 Kommentare

Ein reichlich armer, reicher Knabe

Ein reichlich armer, reicher Knabe: Ein reichlich armer, reicher Knabe  hing zutiefst an seiner Habe —  vielleicht am Schloss, an dem Konzern.  Und dennoch suchte er den Herrn,  weil er in seiner Seele spürte,  dass all das Raffen zu nichts führte. Er fragte nach des Lebens Sinn  und wusste nicht: „Wo komm’ ich hin,  wenn‘s nun mit mir zu Ende wäre?“  In ihm war eine tiefe Leere.  Er wollte noch vor seinem Sterben ganz einfach auch den Himmel erben.  Der Herr des Lebens sagte bloß: „Lass…

0 Kommentare

Das Fest ohne Ende

Das Fest ohne Ende: Ich will feiern „das Fest ohne Ende“,  das im Stall seinen Anfang nahm. Denn Gott brachte für uns die Wende,  als sein Sohn auf die Erde kam. Er war hier, um für uns zu sterben,  um im Inneren uns zu befrei’n. Und so stellte er sich dem Verderben,  ließ sich ganz auf das Menschsein ein. Nach drei Tagen ist er auferstanden,  hat den Tod und den Teufel besiegt.  Dadurch können wir ganz neu anfangen,  denn Gott zeigt uns, wie sehr er uns…

0 Kommentare

Aus-Satz

Aus-Satz: Zehn Männer, die an Aussatz leiden,  sind gezwungen, die zu meiden,  die sie fest im Herzen tragen — und das schon seit vielen Tagen. Sie leben ausgesetzt … allein  und müssen „Unrein, unrein!“ schrei’n,  wenn sie von ferne jemand sehen,  bis sie dann einst zu Jesus flehen,  dass er Barmherzigkeit nun zeigt  und nicht zu ihrem Leiden schweigt. Der Herr sagt ihnen rigoros:  „Kommt, fasst Mut und geht rasch los! Tut dann den Priestern lauthals kund: „Wir sind jetzt wieder kerngesund!“ Als sie sich auf…

0 Kommentare

Hoffnungsträge(r)

Hoffnungsträge(r):  Ich schaue jetzt in die Natur  und folge froh der Frühlingsspur. Für dich war es noch nicht zu spät,  hast treu mit Zärtlichkeit gesät und junges Leben schon gepflanzt. Mein Herz ist froh, die Seele tanzt,  weil auch in mir die Kraft erwacht —  nach dieser langen Winternacht. Es war unendlich trist und grau;  nun seh’ ich rosa, rot und blau,  gelb und lila, weiß und grün. Die Luft riecht frisch nach Neubeginn —  durch die Blumen und die Bäume. In mir schlummern Lebensträume,  weil…

0 Kommentare

Ein Blinder mit Durchblick

Ein Blinder mit Durchblick: Ein Blinder, der auch bettelt,  sitzt jahrelang am Wegesrand. Doch — er hat sich nicht verzettelt,  nimmt sein Leben in die Hand.   Als er seinen Retter hört,  schreit er laut: „Erbarme dich!“,  was die Jünger sichtlich stört,  doch den Herrn der Schöpfung nicht. Denn er hat ihn längst gesichtet,  fragt ihn schier: „Was kann ich tun?“ Er hat gerne aufgerichtet,  macht ihn gänzlich sehend nun. Und am Schluss der Episode,  die die Bibel uns mitteilt,  dankt er Gott und schaut nach…

0 Kommentare

Barmherzig – warmherzig

Barmherzig - warmherzig: Herr, du bist mir nachgegangen,  als ich mich verlaufen hab’,  hast mit mir neu angefangen,  als es nichts zu hoffen gab. In Liebe hast du mich umarmt,  obwohl du alles von mir weißt. Selbstlos hast du dich erbarmt, mich eingekleidet und gespeist. Herr, du hast mich reich gesegnet.  Nun bittest du mich warmherzig,  dass ich Menschen so begegne: „Beschenke auch! Sei barmherzig!“ Weil du täglich an mich denkst, seh’ ich nun zum Nächsten hin. Was er braucht, das weißt du längst. Im Schenken…

0 Kommentare

Kraft-Quelle

Kraft-Quelle: Was auch immer mich beschwert,  die Seele hin und wieder leert —  das lege ich vor dir jetzt hin. Ich komm’ zu dir, so wie ich bin. Du bist die Quelle, die mich tränkt,  mir kostbar guten Wein einschenkt,  die meinen Durst nach Leben stillt,  sodass das Herz bald überquillt. Drum nehme ich mir öfters Zeit  für die Begegnung nur zu zweit. Ich spüre, wie du mich auffängst,  mich mit Liebe reich beschenkst.  Ich sprech’ mich aus und hör’ dir zu;  die Seele findet wieder…

0 Kommentare

Mensch-Sein

Mensch-Sein: Der eine sieht in dir den Könner  oder auch den großen Gönner. Der nächste hält dich für die Niete  und nennt dich manchmal Knalltüte. Für einen bist du dann der Spinner;  der andre nennt dich auch Gewinner. Dein Partner kost dich Schnuckelhase;  der Ex-Freund schimpft nur: Trübe Tasse.  Menschlich wirst du dem erscheinen,  der mit sich selber ist im Reinen,  der seine Gaben, Grenzen kennt,  sich selten „Lehrer“, „Loser“ nennt.      Wer ins Spiegelbild gesehen,  kann den Nächsten gut verstehen,  der durch Leid und manchen Schmerz …

0 Kommentare

Beg-Leiter

Beg-Leiter: Du bist die Leiter hochgeklettert,  hast oben alles fest im Griff. Dann hast du Karten hingeblättert:  mein Haus, mein Auto und mein Schiff.  Du bist stolz nun auf dein Können —  auf alles das, was du geschafft, möchtest dich von nichts mehr trennen,  denn du fühlst dich ehrenhaft.  Doch bald fällst du von der Leiter,  landest heftig auf dem Bauch. Plötzlich weißt du nicht mehr weiter  und dein Selbstwert schwindet auch. Dort ganz unten fragst du grämlich: „Was bleibt mir noch? Wer bin ich nun?“…

0 Kommentare

Was wir widerspiegeln

Was wir widerspiegeln:  Schaust du manchmal in den Spiegel und hast du schon einmal gedacht: „Das ist ein echtes Gütesiegel —   ich bin wunderbar gemacht!?“ Wie häufig nörgelst du herum? Das Haar ist dünn, die Nase krumm. Das Grübchen stört dich im Gesicht   und vielleicht auch dein Gewicht.  Du hast Wunden, Narben, Risse. Doch — das sind nur die Umrisse, deine feinen Eigenheiten. Es zählt doch mehr die Innenseite. Denn da ist der Experte;  er gibt dir eignen Werte: die Würde, die unantastbar bleibt……

0 Kommentare

Versprechen

Versprechen:   Wie oft hab‘ ich von euch gehört: „Es reicht nicht aus; du bist nichts wert!“ Dadurch habt ihr mich sehr geprägt  und mich ganz langsam lahmgelegt. Mir ist seitdem nichts mehr gelungen.  Ich hab’ mit Zweifeln nur gerungen. Was ich bis heute nicht kapier’: Dass ich mich selber so verlier’,  wenn Menschen solche Sätze sagen  und über mich ein Urteil wagen,  obwohl sie mich nicht richtig kennen  und gar nicht alles wissen können? Was höre ich in diesen Stimmen? Ich kann ja schließlich selbst…

0 Kommentare

Geschickt

Du bist geschickt  und reich bedacht. Du bist ein Glück,  sehr gut gemacht. Keiner ist so, wie du hier bist! Drum sei nur froh: Du bist begrüßt! Du bist geschickt  und angeseh’n. Das ist ein Glück,  kannst zu dir steh’n. Bedingungslos  bist du geliebt. Drum denke groß,  sei nicht betrübt. Du bist geschickt  in diese Welt. Du bist ein Glück,  von Gott erwählt. Du hast so viel,  was in dir steckt.  Zeig’ dein Profil,  bleib nicht versteckt. Du bist geschickt  und sehr begabt. Das ist ein…

0 Kommentare

Verglücklicht

Verglücklicht: Ich kann es kaum glauben:  Doch du lädst mich ein,  mir selbst zu erlauben,  hier glücklich zu sein. Ich hatte mich verurteilt,  mich selbst abgelehnt. Die Seele schien verbeult;  ich hatte mich geschämt — für alles, was nicht glückte,  was nicht glorreich war,  worin ich mich verstrickte … So machte ich mich rar. Ich sah mich ungern an,  hab’ wertlos mich gefühlt  und glaubte irgendwann: Ich hab’ das Glück verspielt,  bis du mich sanft berührt, an mich erinnert hast. Ich war dann unbeirrt, warf ab…

0 Kommentare

Ein einzigartiges Ma(h)l

Ein einzigartiges Ma(h)l:            Unser Retter und Befreier lädt uns heute alle ein – zu dieser wunderschönen Feier. Er serviert uns Brot und Wein. Alle dürfen schmecken, sehen, wie er uns von Herzen liebt. Auf der Zunge darf zergehen, dass er jede Schuld vergibt. Er lebte, um für uns zu sterben, hat uns vom Tode auferweckt. Wir dürfen seinen Reichtum erben, der im Leben mit ihm steckt. Wir denken an die Peitschenhiebe, an das Blut, das große Leid. Er fügte sich aus…

0 Kommentare

Der Himmel kommt zur Erde

Der Himmel kommt zur Erde:   Der Himmel kommt zur Erde,  denn Gott schickt seinen Sohn,  damit hier Frieden werde.  Die Freude wächst nun schon.  Vollkommen abgeschrieben  erblickt das Licht der Welt  in seiner großen Liebe  für uns das Licht der Welt.  Er gibt auf, was er bräuchte  und kommt in Niedrigkeit. Die Nacht will er erleuchten — trotz jeder Widrigkeit.  Mit Jesus kommt der Retter,  der sich mir selbst nun schenkt.  Der König wird zum Bettler,  der sich hier ganz einschränkt. Und fühl’ ich mich…

0 Kommentare

Ansehen genießen

Ansehen genießen: Du bist mein Gott, der mich stets sieht —  in keiner Lage vor mir flieht: ob ich nun Purzelbäume schlage  und auch gerne Neues wage,  ob ich derzeit sehr wenig lache  und mir viele Sorgen mache, ob ich in Liebe mich hingebe und die eignen Träume lebe, ob ich nur das Leben träume  und die Chancen dann versäume,  ob ich über Mauern springe  und die Riesen schon bezwinge, ob ich mir im Wege stehe und auf krummen Pfaden gehe, ob ich an deinem Herzen…

0 Kommentare

Frühlingsherz im Winter

Frühlingsherz im Winter: Das Herz hat sich erkältet  im Winter jener Zeit. Es gab so viel, was quälte …  die große Traurigkeit.  Nun liegt es matt danieder — so leer und doch so voll. Es singt zwar seine Lieder,  doch leider nur in Moll. Es möchte so gern tanzen  und nicht im Schnee erfrier’n,  will neue Hoffnung pflanzen, den Frühling wieder spür’n. Da hat es sich entschlossen,  die Not sich anzuseh’n. Die Tränen sind geflossen,   das Schwere konnte geh’n.  Das Herz kann sich nun regen   und fühlt den…

0 Kommentare

Hinter den Bergen

Hinter den Bergen: Ich sehe zu den Bergen hoch,   entdecke in der Größe doch  den Einen, der dahintersteht,  auf meiner Reise mit mir geht  und meinen Fuß nicht gleiten lässt.  Er hält mich ja auf ewig fest.  So wandre ich auf meiner Reise  und singe laut und manchmal leise: Der gute Hirte — dieser Schäfer — ist nie und nimmer hier ein Schläfer. Er hilft mir, wenn ich ihn drum bitte,  behütet meine Lebensschritte. Doch heißt das ja nicht unbedingt,  dass mir jetzt alles gut…

0 Kommentare

Das wundersame Wort

Das wundersame Wort: Es ist eine große Gabe —  mit viel Potential und Macht, die ich da bekommen habe,  ob gesprochen, ob gedacht. In Minuten und Sekunden  vermag es, mich zu inspirieren.  Es kann heilen und verwunden, kann trösten oder degradieren. Tag für Tag, mitunter stündlich,  begleitet es mich auf der Reise.  Und so überleg’ ich gründlich,  benutze es gewählt und weise. Ich möchte, dass es Brücken baut — von Mensch zu Mensch, hier und dort. Es ist mir fremd und doch vertraut:  das wundersame, gute…

0 Kommentare

Jenny und der Silberpenny

Jenny und der Silberpenny: Eine Frau — ich nenn’ sie Jenny —  verliert einst einen Silberpenny. Sie ist auf jenen angewiesen;  demzufolge sucht sie diesen —  im ganzen Haus, in allen Ecken. Wo kann er sich denn nur verstecken? Vom großen Keller bis zum Dach  sieht Jenny gründlich, panisch nach. Es geht noch lange … über Stunden,  bis sie das Geldstück dann gefunden.  Sie jubelt laut und singt Loblieder:  „Ich habe meinen Penny wieder  und muss nicht wegen ihm verhungern  oder auf der Straße lungern. Was…

0 Kommentare

Lebensbuch

Lebensbuch: Dieses Buch mit ein paar Seiten  hast du schon ganz oft gelesen,  kannst den Inhalt für dich deuten,  weißt um Titel und die Thesen.   Doch du bist nicht weit gekommen,   nach einem Punkt war immer Schluss,  sahst die Sätze nur verschwommen,  hieltst, was folgt, nur noch für Stuss. Und nun liegt es in der Ecke —  ganz vergilbt und auch verstaubt. Auf dem Umschlag wenig Flecken,  hast dir’s Blättern nie erlaubt.  Dieses Buch — das ist dein Leben;  du hast den Stift in…

0 Kommentare

Präsent

Präsent: Ich kann es immer noch nicht fassen:  Mein Gott hat mich jetzt doch verlassen — im großen Unheil, das mich traf   und mich verletzt zu Boden warf. Ich kann das alles nicht verstehen.  Versprach er nicht, mit mir zu gehen?  Damals hat er mich gefunden;  ist er selber nun verschwunden?  Ich lieg’ immer noch am Boden  und schau’ verzweifelt nur nach oben,  wodurch in mir erst spät aufblitzt,   dass ich hier nicht alleine sitz’. Mein Gott hat sich zu mir gesellt;  er ist…

0 Kommentare

Vogel(un)frei

Vogel(un)frei: Ein Vogel sitzt im Bauer —  und das schon lange Zeit. Sein Herz ist voller Trauer;  er weiß um Angst und Neid. Denn durch die Gitterstäbe sieht er den Brüdern zu. Er möchte sich erheben  und findet keine Ruh’. Im Traum, da kann er fliegen —  beschwingt von Ast zu Ast. Ihm fehlt so das Vergnügen …  ganz frei von seiner Last. Er traut sich nicht zu singen, so wie’s die andern tun. Die Stimme will schon klingen;  doch fehlt ihr nur der Ton.  Im Lauf der…

0 Kommentare

Nicht auf der Strecke (liegen)bleiben

Nicht auf der Strecke (liegen)bleiben: Auf halber Strecke aufzugeben, das ist gar nicht mein Bestreben: Nach dem „Bergab“ gibt’s das „Bergauf“. So ist in dieser Welt der Lauf. Doch manchmal sitz’ ich kurzerhand ganz abgekämpft am Wegesrand: Ich schau’ nach vorn und stöhne nur: „Es ist noch eine schwere Tour, bis ich am großen Ziel ankomme… Ich sehe es nur recht verschwommen!“ Doch irgendwann fällt auch der Blick auf meinen Lebensweg zurück. „Ich hab’ ja  schon so viel geschafft…“ Und diese Sicht gibt neue Kraft. So…

0 Kommentare

Angefragt

Angefragt:  Du trittst in mein Leben — und das keineswegs leis‘. Du willst mir viel geben;  gibst Erkenntnisse preis. Und du redest von dem,  was ich brauche, was fehlt,  siehst ein großes Problem,  das mich anscheinend quält.  Du sprichst unaufhaltsam;  und ich durchleuchte mich. Dann frag’ ich mich achtsam: „Meinst du womöglich dich?“ Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und…

0 Kommentare

Gescheiter(t)

Gescheiter(t): Du siehst nur auf dein Versagen, das Scheitern und die Niederlagen, auf die Schrammen und die Brüche, auf das in dir Erbärmliche. Doch ich seh’ mehr in dir, mein Kind, weil in dir meine Schätze sind und weil ich selber in dir lebe, die Ewigkeit ins Herz dir gebe, der Tempel deines Leibes bin. Dein heiler Kern – von Anbeginn – wird nicht zerstört, geht nicht kaputt. Mein Gütesiegel gilt: „Sehr gut“! Du hast Würde, Wert und Kraft, Erlösung, Freiheit, Leidenschaft. Nichts und niemand kann…

0 Kommentare

Über-Wunden

Über-Wunden: Es fällt mir schwer, mich abzufinden und das, was war, zu überwinden. Noch immer bin ich tief entsetzt. Du hast mich viel zu sehr verletzt.  Die ganze Ungerechtigkeit  wirkt sich nun aus im Lauf der Zeit. Doch bringt er nichts: Mein Zorn auf dich. Am Ende fesselt er nur mich. Ich lass‘ dich los, will dir verzeih’n, um endlich wieder frei zu sein. Das ist der rechte Weg zum Leben: Dem Schicksal bin ich nicht ergeben. Ich stehe doch auf beiden Beinen, muss meine Not…

0 Kommentare

Tief bewegt

Tief bewegt: Die Hälfte meines Lebens lebte ich vergebens. Ich suchte Halt, Liebe und Schutz. Doch ich fiel tief, lag nur im Schmutz.  Ja, oft hab´ ich Beton berührt und tiefe Wunden dann gespürt. Ich glaubte nicht, ich sei zu retten. Dann kamst du, sprengtest die Ketten. Nun steh´ ich hier und bin befreit. Mein Herz ist voller Dankbarkeit. Du halfst mir hoch, stelltest mich hin, gabst meinem Leben neuen Sinn. Ich lebe heute nur noch für dich, werfe das Alte hinter mich und gehe aufrecht…

0 Kommentare

Ich packe meinen Koffer

Ich packe meinen Koffer  ganz langsam wieder aus. Es ist ein ziemlich großer;  was nicht mehr passt, darf raus. Im Laufe meines Lebens  hab’ ich ihn sehr bestückt. Das Stapeln ist vergebens;  die Last hat mich erdrückt. Ich hab’ so viele Sachen,  die brauche ich nicht mehr,  weil sie nicht reicher machen.  Ich geb’ sie wieder her. Dann ordne ich die Fächer, sortiere alles neu. So werde ich nicht schwächer;  das macht mich froh und frei. Ich sehe meinen Koffer,  entdecke neuen Raum. Ich bin nun…

0 Kommentare

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten