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Deine Wohltaten

Deine Wohltaten:

 Lieber Gott!

 

Ich danke Dir dafür, dass du so viel für alle Menschen und mich tust: 

Du fängst. Du sprichst. Du führst. Du richtest. Du bindest. Du gehst. 

Du machst. Du stehst. Du hältst. Du stellst. Du gibst. 

Du bleibst. Du bringst. Du liebst. 

Und wie Du es tust … 

 

Wenn du fängst, fängst du an.

 

Wenn du sprichst, sprichst du frei. 

 

Wenn du siehst, siehst du weit. 

 

Wenn du führst, führst du hinaus.

 

Wenn du richtest, richtest du auf.

 

Wenn du bindest, bindest du los.

 

Wenn du gehst, gehst du mit. 

 

Wenn du machst, machst du heil.

 

Wenn du stehst, stehst du bei.

 

Wenn du hältst, hältst du aus.

 

Wenn du stellst, stellst du her.

 

Wenn du gibst, gibst du weiter.

 

Wenn du bleibst, bleibst du offen. 

 

Wenn du bringst, bringst du heim.

 

Wenn du liebst, liebst du bedingungslos. 

 

 

Lieber Gott, 

Du tust noch viel mehr für mich. Denn:

 

Wenn du lebst,

lebst Du mit mir, lebst Du für mich, lebst Du in mir, lebst Du durch mich!

 

Und dafür lobe ich Dich heute — mit all meinem Sein und Tun!

 

Amen

Gebete sind keine Monologe. Sie sind das Gespräch zwei Gott und einem Menschen oder auch zwischen Gott und mehreren Menschen. Ich darf meine Klagen, meine Fragen, meine Zweifel äußern; ich darf ihm meine Freuden bringen, meine Erfolge mit ihm feiern, meine Träume mit ihm träumen. Ich kann alles mit dem lebendigen Gott besprechen. Er kennt mich ja sowieso durch und durch — mit Haut und Haaren. „Deine Wohltaten“ habe ich einmal aufgeschrieben, um dem allmächtigen Gott dafür zu danken, wer er für mich ist und was er für mich tut.- Nun fragen Sie sich bestimmt, warum man überhaupt ein Gebet sprechen soll, wenn der Schöpfer von Himmel und Erde doch ohnehin alles weiß. Nun, nicht er braucht unser Gebet, sondern wir. Denn indem ich vor ihm ausspreche, sammeln sich meine Gedanken und Gefühle. Vieles klärt sich innerlich, obwohl äußerlich alles vielleicht noch beim Alten ist. Außerdem hört mir der Allmächtige ja zu. Und wenn sich während des Gebetes so mancher Sturm legt, wird es in meinem Herzen ganz still, um hören zu können, was Gott mir sagen möchte. Dann höre, dann spüre ich immer wieder, wie er mich liebevoll ermutigt, mich tröstet oder auch Wegweisungen gibt. Die Stimme meines Herzens versteht ihn schon, denn er hat sie gemacht. Tja, und wenn ich mich dann auch noch in Gottes Wort — der Bibel — auskenne, erinnert er mich womöglich an einen Text oder Vers, der mir weiterhilft. Gott kann auf vielfältige Art zu mir sprechen: Durch sein Wort — wie gesagt, durch die Natur, durch die Worte eines Menschen und, und, und. Ich würde mich freuen, wenn Sie „Deine Wohltaten“ zu Ihrem Gebet machen und erleben: Gott erhört Gebete! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock 

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Ich bin eine Autorin aus Rostock und schreibe feste: christliche Gedichte, Geschichten, Andachten, Wortspiele, Sprüche ... und Bücher. Ich liebe das Meer. Und ich liebe das Mehr, das "das Leben" mir schenkt!