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Der Zöllner Zachäus

Der Zöllner Zachäus:

Jahrein, jahraus sitzt er am Zoll 

und haut sich selbst die Taschen voll, 

was Steuerzahlern gar nicht passt.

Für sie ist er nur eine Last.

Er ist so reich und fühlt sich arm; 

jetzt kennt er Einsamkeit und Scham.

Im Herzen spürt er Stück für Stück: 

„Das viele Geld bringt mir kein Glück!“ 

 

Doch Jesus kommt in seine Stadt, 

der noch viel mehr zu bieten hat. 

Mit Sehnsucht ist der Mann vernetzt, 

weil er sich in Bewegung setzt.

Er steigt ganz schnell auf einen Baum; 

hier entdeckt man ihn wohl kaum.

Doch Jesus sieht ihn — in der Pein 

und lädt sich bei Zachäus ein.

 

Zu Hause wird dann aufgeräumt; 

das hat der Mann sich nicht erträumt. 

Er holt das Geld, das ihn bedrückt,

und gibt es vielfach nun zurück. 

Das wahre Gut hat er erfühlt; 

das Herz ist nicht mehr unterkühlt. 

Denn Jesus lässt sich auf ihn ein; 

der Mensch kann nun authentisch sein …     

 

                    ~ ~

 

Ich finde, der Bericht macht klug!

Wir nähren oft den Selbstbetrug 

und kämpfen dann mit den Gefühlen, 

wir sitzen zwischen manchen Stühlen.

Doch Jesus liebt uns, wie wir sind, 

was Druck und manche Ängste nimmt.

Sein Dasein wird uns umgestalten, 

sodass wir uns ganz neu entfalten! 

„Und er ging nach Jericho hinein und zog hindurch. Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich. Und er begehrte, Jesus zu sehen, wer er wäre, und konnte es nicht wegen der Menge; denn er war klein von Gestalt. Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er durchkommen. Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden. Da sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt. Zachäus aber trat herzu und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück. Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist ein Sohn Abrahams. Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ (Lukas 19,1-10)

Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und mein lieber Leser, das Geschriebene dann auch noch im Herzen berühren sollte, freut es „Der Zöllner Zachäus“ sind Gedanken über Gott und seine Welt. Aber lesen Sie es selbst … Ich habe schon sehr früh angefangen, Worte zu reimen. Der erste Vierzeiler entstand so etwa mit acht Jahren. Aber — es hat sich mein ganzes Leben durchzogen. Und heute schreibe ich nicht nur, weil es mir auf das Herz gelegt wurde; ich selbst verarbeite in meinen Texten, was ich erlebe und was ich irgendwie in Worte fassen muss, damit es aus meinem Kopf und meinem Herzen kommt. Schon sehr oft wurde ich gefragt, wie lange ich an einem Gedicht arbeite: Nun, ich schreibe nur, wenn ich den Eindruck habe, dass mich die himmlische Muse geküsst hat. Meistens schwirrt dann eine Anfangszeile durch meine Seele. Und wenn ich jene kenne, ist das Gedicht in der Regel nach ungefähr zehn Minuten bereits fertig. Das ist ein besonderes Geschenk, das der allmächtige Gott mir gegeben hat und mich erfreut. Wenn Ihnen das Gedicht „Der Zöllner Zachäus“ — gefallen sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unten auf der Seite „Über mich“ einen Kommentar hinterlassen oder auf meine vielen Werke verweisen. Vielen herzlichen Dank dafür — im Voraus! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock.

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Als Autorin wohne ich in Rostock und lasse mich hier oft vom Meer inspirieren - und vom Mehr, das "das Leben" mir schenkt! Ich schreibe für mein Leben gern. Geschichten, Andachten, Gebete, Rätsel und Bücher habe ich im Angebot. Doch am liebsten verfasse ich Gedichte!