You are currently viewing Die kleine Hütte

Die kleine Hütte

Die kleine Hütte:

Hier ist die kleine Hütte — 

vielleicht ein großes Schloss.

Ich gehe ein paar Schritte; 

die Neugier ist sehr groß.

Es ist hier leider düster; 

im Innern brennt kein Licht. 

Ich hör’ nicht mal Geflüster 

und sehe kein Gesicht. 

 

Wer mag hier drinnen wohnen; 

warum ist niemand da?

Sind es vielleicht Personen, 

die ich noch niemals sah?

Ich warte noch sehr lange, 

dann öffne ich die Tür.

Mir wird nun angst und bange; 

wer lebt in dem Quartier?

 

Ich schleiche durch die Räume 

und wundere mich schier.

Sind das nur meine Träume?

War ich schon früher hier?

Es ist das Haus des Herzens; 

vorzeiten ging ich fort.

Mich trieben viele Schmerzen 

an manchen fremden Ort.

 

Doch fand ich nirgends Heimat; 

so komm’ ich wohl zurück 

und nehme das, was wehtat

bewusst in meinen Blick.  

Ich repariere Schäden, 

entsorge allen Schmutz 

und öffne Fensterläden, 

das Haus kriegt hellen Putz.

 

Es strahlt im neuen Glanze — 

so herrlich frisch und rein.

Ich singe laut und tanze … 

im wärmsten Sonnenschein. 

Für immer will ich bleiben

ich wohne bei mir selbst.

Von hier kann mich nichts treiben; 

ich bau’ mein Haus auf Fels!

Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und mein lieber Leser, das Geschriebene dann auch noch im Herzen berühren sollte, freut es „Die kleine Hütte“ sind Gedanken über Gott und seine Welt. Aber lesen Sie es selbst … Ich habe schon sehr früh angefangen, Worte zu reimen. Der erste Vierzeiler entstand so etwa mit acht Jahren. Aber — es hat sich mein ganzes Leben durchzogen. Und heute schreibe ich nicht nur, weil es mir auf das Herz gelegt wurde; ich selbst verarbeite in meinen Texten, was ich erlebe und was ich irgendwie in Worte fassen muss, damit es aus meinem Kopf und meinem Herzen kommt. Schon sehr oft wurde ich gefragt, wie lange ich an einem Gedicht arbeite: Nun, ich schreibe nur, wenn ich den Eindruck habe, dass mich die himmlische Muse geküsst hat. Meistens schwirrt dann eine Anfangszeile durch meine Seele. Und wenn ich jene kenne, ist das Gedicht in der Regel nach ungefähr zehn Minuten bereits fertig. Das ist ein besonderes Geschenk, das der allmächtige Gott mir gegeben hat und mich erfreut. Wenn Ihnen das Gedicht „Die kleine Hütte“ — gefallen sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unten auf der Seite „Über mich“ einen Kommentar hinterlassen oder auf meine vielen Werke verweisen. Vielen herzlichen Dank dafür — im Voraus! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock.

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Als Autorin wohne ich in Rostock und lasse mich hier oft vom Meer inspirieren - und vom Mehr, das "das Leben" mir schenkt! Ich schreibe für mein Leben gern. Geschichten, Andachten, Gebete, Rätsel und Bücher habe ich im Angebot. Doch am liebsten verfasse ich Gedichte!