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Ein reichlich armer, reicher Knabe

Ein reichlich armer, reicher Knabe:

Ein reichlich armer, reicher Knabe 

hing zutiefst an seiner Habe — 

vielleicht am Schloss, an dem Konzern. 

Und dennoch suchte er den Herrn, 

weil er in seiner Seele spürte, 

dass all das Raffen zu nichts führte.

 

Er fragte nach des Lebens Sinn 

und wusste nicht: „Wo komm’ ich hin, 

wenn‘s nun mit mir zu Ende wäre?“ 

In ihm war eine tiefe Leere

Er wollte noch vor seinem Sterben

ganz einfach auch den Himmel erben. 

 

Der Herr des Lebens sagte bloß:

„Lass heute dich und dein „Gut“ los!

Gib alles hin, was dich beschwert, 

weil ich dann für dich sorgen werd’!“

Der Mann ging daraufhin nur fort; 

so steht es schlicht in Gottes Wort …

 

Ich frage mich: „Wo ging er hin?

War das ein Ende, der Beginn?

Hat er vielleicht nur überlegt,

sich doch noch zu dem Herrn bewegt? 

Und — wo lebt dieser Mensch in mir?

Ist Gott mein Lebenselixier?“ 

„Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe? Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur der Eine. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. Da sprach er zu ihm: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; ehre Vater und Mutter« (2. Mose 20,12-16); und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18).  Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! Da der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter. Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird schwer ins Himmelreich kommen.“ (Matthäus 19,16-23)

Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und mein lieber Leser, das Geschriebene dann auch noch im Herzen berühren sollte, freut es mich natürlich um so mehr! „Ein reichlich armer, reicher Knabe“ sind Gedanken über Gott und seine Welt. Aber lesen Sie es selbst … Ich habe schon sehr früh angefangen, Worte zu reimen. Der erste Vierzeiler entstand so etwa mit acht Jahren. Aber — es hat sich mein ganzes Leben durchzogen. Und heute schreibe ich nicht nur, weil es mir auf das Herz gelegt wurde; ich selbst verarbeite in meinen Texten, was ich erlebe und was ich irgendwie in Worte fassen muss, damit es aus meinem Kopf und meinem Herzen kommt. Schon sehr oft wurde ich gefragt, wie lange ich an einem Gedicht arbeite: Nun, ich schreibe nur, wenn ich den Eindruck habe, dass mich die himmlische Muse geküsst hat. Meistens schwirrt dann eine Anfangszeile durch meine Seele. Und wenn ich jene kenne, ist das Gedicht in der Regel nach ungefähr zehn Minuten bereits fertig. Das ist ein besonderes Geschenk, das der allmächtige Gott mir gegeben hat und welches ich gern weitergebe möchte — auf dieser Homepage. Wenn Ihnen meine Gedichte — und speziell „Ein reichlich armer, reicher Knabe“ — gefallen sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unten auf der Seite „Über mich“ einen Kommentar hinterlassen oder auf meine vielen Werke verweisen. Vielen herzlichen Dank dafür — im Voraus! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock.

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Ich bin eine Autorin aus Rostock und schreibe feste: christliche Gedichte, Geschichten, Andachten, Wortspiele, Sprüche ... und Bücher. Ich liebe das Meer. Und ich liebe das Mehr, das "das Leben" mir schenkt!