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Engel für Jana

Seit ein paar Jahren bin ich nicht nur hier auf meiner Homepage, sondern auch auf Facebook zu finden. Dort lade ich meine Geschichten, Gedichte oder Andachten hoch, um Menschen zu erfreuen und sie zu ermutigen. Viele, sehr viele positive Rückmeldungen habe ich bereits bekommen. Leute, die ich überhaupt nicht kenne, bedanken sich für meine Impulse, was mir wiederum gut tut. Das alles sind „Engel für Jana“!

Über diese Plattform habe ich auch den Verleger meiner Biografie „Nicht auf den Kopf gefallen, oder?!“ gefunden. David Neufeld ist „ein Engel für Jana“ geworden. Auch der Herausgeber des Buches „Bis ans Ende der Welt“ hat mich darüber angeschrieben, ob ich eine Geschichte beisteuern möchte. Andi Weiss bleibt in besonderer Weise „ein Engel für Jana“. Desgleichen bin ich durch meine Beiträge auf Facebook Rainer Zilly aufgefallen. Auch in seinem Buch „MutMachPerlen“ habe ich eine Geschichte aus meinem Leben verfassen dürfen. Dieser Mann ist also auch „ein Engel für Jana“. Und nicht zuletzt möchte ich Andre Thäder erwähnen. Als Teamleiter der Hörbücherei für blinde und sehbehinderte Menschen ist er auf mich zugekommen, um zwei meiner Bücher in das große Repertoire aufzunehmen. Da er heute immer wieder meine Beiträge auf Facebook kommentiert und mir im Hintergrund Mut macht, ist auch er „ein Engel für Jana“ …

Trotz allem Gutem, was ich in den Social Media erfahre, gibt es einen Menschen, der mir seit Anbeginn nicht viel zutraut. Egal, ob ich ein Foto von mir hochlade, ob ich eine Geschichte oder ein Gedicht von mir präsentiere — er findet stets etwas Schlechtes. Zunächst tat er seine Meinung öffentlich kund; inzwischen schreibt er mir nur noch in persönlichen Nachrichten, was er denkt. Ganz oft lese ich von ihm die Sätze: „Das taugt nichts! Du kannst nichts!“

Im September 2022 schlug ich diesem Facebook-Freund vor, dass wir uns per Videochat vielleicht einmal unterhalten könnten. Ich wollte diesen Menschen unbedingt kennenlernen und von ihm erfahren, was ich — aus seiner Sicht — anders machen könnte. Wir einigten uns auf den 28.09.2022. Ich war mächtig aufgeregt und wartete auf seine Kontaktaufnahme um 20:00 Uhr. Als sich mein Bildschirm öffnete, merkte ich sofort, dass wir nicht auf Augenhöhe miteinander sprachen. Lange Rede, kurzer Sinn: Hinterher fühlte ich mich wie keine große Leuchte!

Alle Lichter gingen in meinem Herzen aus, und ich überlegte ernsthaft, ob ich jemals noch einmal etwas auf Facebook von mir zum Besten bringen sollte. Doch bevor ich eine Entscheidung fällte, schlug ich meine Bibel auf. Und dort las ich: „Seht doch, Brüder und Schwestern, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme sind berufen. Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; und was gering ist vor der Welt und was verachtet ist, das hat Gott erwählt, was nichts ist, damit er zunichtemache, was etwas ist, auf dass sich kein Mensch vor Gott rühme.“ (1. Korinther 1,26-29)

Gott selbst ermutigte mich dranzubleiben. „Seht auf eure Berufung“ hieß in diesem Fall für mich, nicht zu vergessen, dass er mir selbst die Gabe des Schreibens verliehen hatte, um Menschen damit zu dienen. Dadurch richtete er mich wieder auf und aus. Aber nicht nur das: Als ich das nächste Mal in mein Facebook-Konto schaute, hatte ich eine persönliche Nachricht von Heiko Bräuning. Genau zu der Zeit, als ich das destruktive Videogespräch über mich ergehen lassen musste, schrieb mir dieser Fernsehpfarrer und Rundfunkmoderator unter anderem: „Du bist so eine wunderbare Wortkünstlerin: Ich möchte mit dir zusammenarbeiten. Schicke mir doch einmal ein paar deiner Lieblingstexte …“ 

Ich war erstaunt, wie unergründlich Gottes Wege sind und wie persönlich er mir oft begegnet! Heiko Bräuning benutzte dann fünf meiner Werke für seinen „etwas anderen Adventskalender“. Mit eindrücklichen Bildern machte er wundervolle Videos, die nun auf YouTube viele Menschen nachschauen und auf sich wirken lassen können. Auch Heiko Bräuning ist demnach „ein Engel für Jana“ geworden, weil er mir — in meiner Sprechbehinderung — seine Stimme geliehen hat.

Wie dankbar bin ich meinem Gott und Vater, dass er immer wieder einmal einen „Engel für Jana“ schickt, um mir zu zeigen: Ich bin niemals allein!

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Als Autorin wohne ich in Rostock und lasse mich hier oft vom Meer inspirieren - und vom Mehr, das "das Leben" mir schenkt! Ich schreibe für mein Leben gern. Geschichten, Andachten, Gebete, Rätsel und Bücher habe ich im Angebot. Doch am liebsten verfasse ich Gedichte!