Geborgenheit

Geborgenheit 

Frieden

Geborgenheit 

Morgenröte

von Heiko Bräuning vertont und David Plüss arrangiert

Geborgenheit 

Geborgenheit 

Du bist ein Gott, der mich stets sieht,

 

mir nahe ist, nie von mir flieht,

 

wenn Menschen mich hier unterschätzen,

 

sich nicht mit mir zusammensetzen,

 

wenn sie mich wirklich sehr verletzen

 

und Tränen mein Gesicht benetzen …

 

Du bist ein Gott, der bei mir kniet

 

und mir das Ansehen nie entzieht.

 

Du bist der Gott, der mich stets sieht,

 

mir nahe ist, nie von mir flieht,

 

wenn ich auch Fehler hier begehe

 

und mich dann um mich selber drehe,

 

wenn ich um dein Erbarmen flehe

 

und dir dann meine Schuld gestehe:

 

Du bist der Gott, der mir vergibt

 

und mich ganz vorbehaltlos liebt!

 

Du bist mein Gott, der mich stets sieht,

 

mir nahe ist, nie von mir flieht,

 

wenn ich auch wieder einmal klage

 

und dich vollkommen hinterfrage,

 

wenn ich an Nöten so schwer trage

 

und manchmal kein Vertrauen wage …

 

Womit mein Herz sich auch abmüht:

 

Du bleibst mein Gott, der mich stets sieht!

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Lieblingsmensch

Bevor durch mich die Welt entstand,

 

da hatte ich dich schon geplant.

 

Wie war und bin ich doch beseelt!

 

Gerade du hast mir gefehlt —

 

als Unikat und Lieblingsmensch!

 

Mit dir erfüllt sich mir ein Wunsch …

 

Drum werde einfach, wer du bist;

 

such‘, was einmalig in dir ist

 

und lebe aus, was du entdeckst,

 

damit du es nicht untergräbst.

 

Gib dich ganz hin und steh‘ dazu.

 

So bleib’ dir treu, denn du bist du!

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Wunder-Voll

Du bist eine Kostbarkeit –

 

seit jeher und für allezeit…

 

ob du dich auch dagegen wehrst

 

oder dich noch selbst entehrst,

 

ob du alt bist oder jung –

 

mit ganz viel oder wenig Schwung,

 

ob du in Dur singst oder Moll –

 

für Gott bist du stets wunder-voll! 

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Beschirmt

Wer unter‘m Schirm des Höchsten sitzt,

 

der fühlt sich hier gut aufgehoben,

 

weil er nicht durch die Gegend flitzt;

 

vorüber sind der Stress, das Toben.

 

Er atmet bei Gott ganz tief durch

 

und macht gerade bei ihm Rast.

 

Er bringt ihm Sorgen und die Furcht,

 

teilt mit ihm die Not und Last.

 

Wer unter‘m Schirm des Höchsten sitzt, 

 

der fühlt sich bald erfrischt, gestärkt,

 

weil Gott ihn immer unterstützt, 

 

was nun sein Leib, die Seele merkt.

 

Er atmet endlich wieder auf 

 

und lässt sich gern bewegen,

 

nimmt Sonne, Regen nun in Kauf

 

und wird — beschirmt — zum Segen!

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Songtag

Jeder Tag, den ich hier lebe,

 

soll ein Songtag für uns sein.

 

Du hast mir die Schuld vergeben,

 

machst die Seele heil und rein.

 

Darum will ich für dich singen,

 

sanft und lieblich ist der Klang.

 

Er soll dir viel Freude bringen:

 

dieser frohe Lobgesang.

 

Jeder Tag, den ich hier lebe,

 

soll ein Songtag für uns sein.

 

Du hast mich nicht aufgegeben,

 

lädst mich taktvoll zu dir ein.

 

Du bist selber mein Zuhause;

 

bei dir ist es stimmungsvoll.

 

Und du gönnst mir Atempausen; 

 

so sing ich auch nicht in Moll.

 

Jeder Tag, den ich hier lebe,

 

soll ein Songtag für uns sein,

 

denn ich möchte dich erheben;

 

ich bin niemals mehr allein.

 

Ja, du bleibst an meiner Seite —

 

ganz egal, was auch geschieht

 

und wohin ich immer schreite.

 

So gilt dir mein Liebeslied!

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Alle Tage

Des Nachts und alle Tage

 

— am Ende auch der Welt —

 

bist du in keiner Lage

 

auf dich allein gestellt.

 

Ich war dir niemals ferne:

 

Mach‘ dir das jetzt bewusst.

 

Ich schreite mit dir gerne …

 

vom Anfang bis zum Schluss.

 

Ich bin an deiner Seite,

 

wohin dein Weg auch führt.

 

Ich werde dich begleiten —

 

was immer auch passiert.

 

So mach‘ dich auf die Reise 

 

und meine Botschaft kund.

 

Ich stärke dich ganz leise

 

und bleib‘ im Hintergrund.

 

Zu gehen ist dein Auftrag 

 

in diese große Welt —

 

des Nachts, an jedem Tag;

 

dazu bist du erwählt.

 

Die Menschen sollen hören,

 

dass es noch Rettung gibt.

 

Sie dürfen sich bekehren,

 

denn ich hab‘ alle lieb!

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Mein Du

Ruhe ich, bist du die Bank.

 

Singe ich, gibst du den Klang.

 

Lache ich, bist du mein Glück.

 

Schaue ich, gibst du den Blick.

 

Gehe ich, bist du die Meile.

 

Schreibe ich, wirst du zur Zeile.

 

Rede ich, bist du mein Wort.

 

Fliehe ich, schenkst du den Ort.

 

Weine ich, wirst du zur Träne.

 

Träume ich, hast du die Pläne. 

 

Scheiter ich, bist du mein Heil.

 

Suche ich, bist du mein Teil.

 

Gebe ich, zeigst du Gewinn.

 

Leide ich, gibst du noch Sinn.

 

Schweige ich, bist du das Reden.

 

Sterbe ich, bist du das Leben.

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Meine Liebe

Du bist die Blume in dem Schnee, 

 

wächst ganz ohne Bemühen —

 

wie eine schöne Orchidee.

 

Du bringst mein Herz zum Blühen.

 

Du bist die frohe Melodie;

 

mit dir möchte ich singen.

 

Durch dich bin ich die Harmonie;

 

vereint können wir klingen.

 

Ich bin so froh: Du bist bei mir.

 

Mein ganzes Herz gehört nur dir — 

 

wir haben uns gefunden.

 

Du hast dich dafür entschieden,

 

mich mit meiner Art zu lieben — 

 

wir haben uns verbunden.

 

Du machst mich vollkommen ganz.

 

Wir achten uns mit Toleranz — 

 

das wollen wir bekunden.

 

Du bist die Sonne in der Nacht;

 

hier bringst du mich zum Strahlen.

 

Die Farben hast du mitgebracht,

 

ums Dunkel zu bemalen. 

 

Du bist der Ankerplatz vor Ort, 

 

denn du machst keine Wellen.

 

Und bleibe ich bei dir an Bord,

 

bist du für mich die Quelle.

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Ich mach' mich auf

Ich mach’ mich auf und komm’ zu dir,

 

lass’ das, was stört, nun hinter mir.

 

Die Sehnsucht hat damit ein Ende; 

 

ich leg’ mein Sein in deine Hände.

 

Längst kamst du, Gott, mir entgegen –

 

mit deiner Liebe, mit dem Segen.

 

Und weil du mir ganz nahe kommst,

 

sogar in meiner Seele wohnst,

 

kann ich es auch in mir erspüren,

 

wie Himmel und Erde sich berühren.

 

Trotz Grenzen und so mancher Schmerzen

 

hab‘ ich nun den Himmel im Herzen!

Geborgenheit 

Manchmal brauchen wir nur einen Ort,
an dem wir sein dürfen, wie wir sind.

Wenn Dich diese Worte begleiten haben, dürfen sie gern weitergehen.