Gedichte-t

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Reime, die Liebe und Glauben wecken

Zu sehen sind zwei Hände zu einem Herz geformt - gen Himmel / Gedichte-t

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Morgenröte

Du bist die Morgenröte —

ist alles in mir grau.

Du sprichst meine Gebete, 

wenn ich nicht mehr vertrau’.

Du hast den langen Atem —

geht mir die Puste aus.

Du mischt neu meine Karten —

ich zieh‘ das Ass heraus.

 

Du bist mein Sternenhimmel —

seh‘ ich des Nachts kein Land.

Du bleibst für mich die Insel —

rinnt Sand durch meine Hand.

Du bist für mich das Beste,

das mir begegnet ist.

Du feierst mit mir Feste,

die mein Herz so genießt.

 

Heut möchte ich dir danken,

dass es dich für mich gibt.

Du hast mich aufgefangen 

und mich gesund geliebt.

Ich trau’ dir nicht vergebens —

ganz gleich, was auch geschieht.

Als Liebe meines Lebens 

sing’ ich dir dieses Lied!

 

Ich will noch viele Jahre 

mit dir zusammen sein …

mit dir auch viel erfahren;

du bist ja mein Daheim!

 

Zukunftsmelodie

Du stimmst mich — in dem Wandel dieser Zeiten —

still ein auf einen unbekannten Klang.

Ich will nun langsam wechseln … alle Saiten

und sehne mich nach einem Lobgesang.

 

Noch ist es nur ein unbekanntes Hören,

und leise spielt die Zukunftsmelodie.

Auch wollen viele Stimmen mich betören

und übertönen deine Sinfonie.

 

Doch in der Stille werden Töne lauter

und dringen lieblich an mein Herz und Ohr.

Das Lied von morgen wird mir schon vertrauter;

ich singe fröhlich mit im großen Chor!

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Lebensfreude mit Pfiff

Ich will jetzt zur Gitarre greifen 

und dazu auf die Freude pfeifen —

die Melodie, die in mir klingt 

und nunmehr auch nach außen dringt.

Ich kann zu ihr ganz offen stehen;

sie ist mir förmlich anzusehen.

Und nun erklär‘ ich dir — mit Pfiff,

wer und was mir wirklich hilft …

 

Ich bin so fröhlich und vergnügt,

weil sich mein Herz in Liebe wiegt.

Mein guter Gott hat das bewirkt,

als er am Kreuz für mich gebürgt.

Zu Tode ist der Tod erstreckt;

das Leben ist nun auferweckt —

als mein getreuer Wegbegleiter.

Und das macht frei, gelöst und heiter.

 

So singt mein Herz das eigne Lied —

ganz gleich, was derzeit auch geschieht.

Mein Gott wird mich an allen Tagen

behutsam bis nach Hause tragen,

ob ich gerecht bin oder fehle,

nur froh bin oder mich mal quäle.

Ich kann im Leben stetig reifen 

und lauthals auf die Freude pfeifen!

 

Liebe-Voll

Was hat Wert, ist wichtig

und was bleibt hier bestehen?

Was ist null und nichtig 

und was wird einst vergehen?

Ich will mich entscheiden, 

genauer hinzuschauen? 

Was wird einmal bleiben; 

worauf kann ich vertrauen?

 

Es sind nicht die Karriere 

und nicht „das liebe Geld“,

die Macht, der Ruhm, die Ehre,

was letzten Endes zählt.

Nur eins ist zu erstreben 

und was auf Erden gilt,

wenn wir die Liebe leben,

mit der uns Gott erfüllt.

 

Sie ist das Allergrößte,

was uns verändern wird —

das Schönste und das Beste,

weil sie das Herz berührt.

Mit Wurzeln und mit Flügeln

gibt sie uns hier Substanz,

sodass wir weitersegeln — 

mit Mut und Toleranz!

 

Wir landen bei dem Nächsten,

der noch nach Liebe lechzt.

Wir richten auf und trösten,

damit er nicht mehr ächzt.

So sind wir halt verbunden —

mit einem starken Band.

Es heilen manche Wunden,

weil uns die Liebe fand!

Kaum zu glauben, aber wahr

Kaum zu glauben, aber wahr:

Ich sag‘ zu dir immer: „Ja!“,

denn ich lieb’ dich, wie du bist;

hab‘ am Kreuz für dich gebüßt.

Darum sag‘ doch nicht mehr: „Nein!“

Lass‘ dich bitte auf mich ein.

 

Kaum zu glauben, aber wahr:

Ich bin um dich, dir ganz nah.

Kannst du mich auch hier nicht sehen —

ich will dir zur Seite stehen.

Darum nimm doch meine Hand;

ich führ’ dich in gutes Land.

 

Kaum zu glauben, aber wahr:

Was auch immer schon geschah —

ich kann alles dreh‘n und wenden;

mach’ zum Anfang jedes Ende.

Darum darfst du auf mich schauen 

und dich mir ganz anvertrauen!

 

                     ~ ~

 

Ich kann glauben! Das ist wahr:

Gott ist immer für mich da.

Seitdem ich mich fallen ließ 

und hier seinen Halt genieß‘ —

weiß ich wirklich, dass es stimmt:

Gott verwöhnt mich … als sein Kind!

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Scherben-Mee(h)r

Ich sehe auf das Scherben-Meer

und staune über dich, mein Herr,

wie du es schaffst, dass sich das Licht

in dem Zerbrochenen nun bricht

und sich der Himmel widerspiegelt…

„Das hast du dir gut ausgeklügelt!“,

denk’ ich bei mir. „Nichts bleibt für immer!“

Es wächst in mir ein Hoffnungsschimmer,

dass dieser Schluss ein Anfang wird,

was mich ermutigt, mich berührt,

sodass ich wieder Gott vertraue

und lächelnd in die Zukunft schaue!

 

Was du mir bist

Was du mir bist, mein Gott und Herr, 

fällt zu beschreiben gar nicht schwer:

 

Ruhe ich, bist du die Bank.

Singe ich, gibst du den Klang.

Lache ich, bist du mein Glück.

Schaue ich, gibst du den Blick..

Gehe ich, bist du die Meile.

Schreibe ich, wirst du zur Zeile.

Rede ich, bist du mein Wort.

Fliehe ich, schenkst du den Ort.

Weine ich, wirst du zur Träne.

Träume ich, hast du die Pläne. 

Scheiter ich, bist du mein Heil.

Suche ich, bist du mein Teil.

Gebe ich, zeigst du Gewinn.

Leide ich, gibst du noch Sinn.

Schweige ich, bist du das Reden.

Sterbe ich, bist du das Leben.

 

Hier ist niemand dir, Gott, gleich: 

Dir zu begegnen, macht mich reich!

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Mein Du von A bis Z

Du bist mein ANFANG und hast kein Ende. 

Du bist mein BROT; du füllst Leib, Seele und Hände. 

Du bist meine CHANCE, die sich immer wieder ergibt. 

Du bist mein DIENER, der mich in den Himmel liebt.

Du bist mein ERRETTER, dem ich Mängel gestehe.

Du bist mein FELS, auf dem ich felsenfest stehe.

Du bist mein GEBER; durch dich schenke ich weiter. 

Du bist meine HOFFNUNG; durch dich bin ich heiter.

Du bist mein „ICH-BIN-IMMER-DA“; du lässt mich niemals im Stich. 

Du bist mein JUBEL; mit dir feiere ich.

Du bist meine KRAFT; durch dich werde ich stark.

Du bist meine LIEBE, durch die ich mich mag.

Du bist meine MUTTER; du tröstest mich gern.

Du bist meine NÄHE —zum Greifen nah und unbegreiflich fern.

Du bist mein ODEM; du hast mir Leben eingehaucht. 

Du bist mein PAPA, der mich in Gnade eintaucht.

Du bist meine QUELLE; ich schöpfe aus dir. 

Du bist meine RUHE; still wird es in mir.

Du bist mein SONNENAUFGANG; du führst mich aus der Nacht. 

Du bist meine TÜR; du hast den Weg freigemacht.

Du bist der UNVERÄNDERLICHE — im Wandel der Zeit. 

Du bist mein Versorger; du gibt mir jede Köstlichkeit.

Du bist mein WINZER;  du lässt mich wachsen und gedeihen, 

Du bist mein X-FACH-VERGEBER, du willst mir stetig verzeihen. 

Du bist mein YES; du sagst niemals „Nein“.

Du bist mein ZUHAUSE; ich bin bald daheim.