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Geh danken

Geh danken: 

Lieber Gott,

 

ich danke dir dafür,

 

dass ich jeden Morgen die Augen öffnen 

und die Welt aus deiner Sicht entdecken darf,

 

dass mir täglich frisches Wasser zur Verfügung steht 

und dass du mich immer wieder von Schuld rein wäscht,

 

dass ich genug Kleidung im Schrank habe

und dass ich jeden Morgen den neuen Menschen anziehen darf,

 

dass ich ein warmes Zuhause habe

und meinen Nächsten warmherzig gegenübertreten darf,

 

dass ich täglich meinen Magen mit guter Nahrung füllen darf

und dass du „das Brot für das Herz“ bist, 

das meine Seele durch dein Wort speist,

 

dass ich mich bewegen kann

und mich von den Anliegen, die dich und meine Mitmenschen beschäftigen, bewegen lassen darf,

 

dass ich einer Aufgabe nachgehe 

und dass ich mich in deinem Reich einbringen darf,

 

dass täglich meine Tür aufgeht

und dass ich immer wieder Engel beherbergen darf,

 

dass du mich täglich mit scheinbaren Selbstverständlichkeiten versorgst

und dass ich in dir geborgen bin, 

sodass ich mir nicht so viele Sorgen machen muss.

 

Vielen Dank, guter Gott, dass du mir täglich unverdiente Geschenke machst

und dass du dich mir selbst immer wieder schenken möchtest!

 

AMEN

Gebete sind keine Monologe. Sie sind das Gespräch zwei Gott und einem Menschen oder auch zwischen Gott und mehreren Menschen. Ich darf meine Klagen, meine Fragen, meine Zweifel äußern; ich darf ihm meine Freuden bringen, meine Erfolge mit ihm feiern, meine Träume mit ihm träumen. Ich kann alles mit dem lebendigen Gott besprechen. Er kennt mich ja sowieso durch und durch — mit Haut und Haaren. „Geh danken“ habe ich einmal aufgeschrieben, um dem allmächtigen Gott dafür zu danken, wer er für mich ist und was er für mich tut.- Nun fragen Sie sich bestimmt, warum man überhaupt ein Gebet sprechen soll, wenn der Schöpfer von Himmel und Erde doch ohnehin alles weiß. Nun, nicht er braucht unser Gebet, sondern wir. Denn indem ich vor ihm ausspreche, sammeln sich meine Gedanken und Gefühle. Vieles klärt sich innerlich, obwohl äußerlich alles vielleicht noch beim Alten ist. Außerdem hört mir der Allmächtige ja zu. Und wenn sich während des Gebetes so mancher Sturm legt, wird es in meinem Herzen ganz still, um hören zu können, was Gott mir sagen möchte. Dann höre, dann spüre ich immer wieder, wie er mich liebevoll ermutigt, mich tröstet oder auch Wegweisungen gibt. Die Stimme meines Herzens versteht ihn schon, denn er hat sie gemacht. Tja, und wenn ich mich dann auch noch in Gottes Wort — der Bibel — auskenne, erinnert er mich womöglich an einen Text oder Vers, der mir weiterhilft. Gott kann auf vielfältige Art zu mir sprechen: Durch sein Wort — wie gesagt, durch die Natur, durch die Worte eines Menschen und, und, und. Ich würde mich freuen, wenn Sie „Geh danken“ zu Ihrem Gebet machen und erleben: Gott erhört Gebete! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock 

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Als Autorin wohne ich in Rostock und lasse mich hier oft vom Meer inspirieren - und vom Mehr, das "das Leben" mir schenkt! Ich schreibe für mein Leben gern. Geschichten, Andachten, Gebete, Rätsel und Bücher habe ich im Angebot. Doch am liebsten verfasse ich Gedichte!