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Hoffnungssänger

Hoffnungssänger:

Samstagmorgen um halb acht: 

Zu Ende ist nun meine Nacht, 

denn vor dem Fenster zwitschert leise 

der kleine Vogel namens Meise 

und macht mich unter meinem Dach

im Morgengrauen schon hellwach.

 

Erst ärgert mich ja dieser Wecker; 

in meinem Herzen ist Gemecker:

„Wie kann man denn im Dunkeln singen 

und fröhlich auf den Ästen springen? 

Was hat das kleine Tier entdeckt?“

Mein Interesse ist geweckt! 

 

So geh’ ich an die Fensterscheibe, 

wo ich dann lange stehenbleibe.

Ich hör’ in aller Seelenruh’ 

nun jener kleinen Meise zu, 

weil sie bei diesem Dämmerlicht 

so ganz entschlossen zu mir spricht: 

 

„Ich weiß es selbst von dem Erfinder: 

Der Frühling folgt auf jeden Winter.

Und Licht kommt nach der Dunkelheit, 

die Unbeschwertheit nach dem Leid.

Und dauert manche Nacht auch länger — 

ich pfeife als dein Hoffnungssänger!“

Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und mein lieber Leser, das Geschriebene dann auch noch im Herzen berühren sollte, freut es „Hoffnungssänger“ sind Gedanken über Gott und seine Welt. Aber lesen Sie es selbst … Ich habe schon sehr früh angefangen, Worte zu reimen. Der erste Vierzeiler entstand so etwa mit acht Jahren. Aber — es hat sich mein ganzes Leben durchzogen. Und heute schreibe ich nicht nur, weil es mir auf das Herz gelegt wurde; ich selbst verarbeite in meinen Texten, was ich erlebe und was ich irgendwie in Worte fassen muss, damit es aus meinem Kopf und meinem Herzen kommt. Schon sehr oft wurde ich gefragt, wie lange ich an einem Gedicht arbeite: Nun, ich schreibe nur, wenn ich den Eindruck habe, dass mich die himmlische Muse geküsst hat. Meistens schwirrt dann eine Anfangszeile durch meine Seele. Und wenn ich jene kenne, ist das Gedicht in der Regel nach ungefähr zehn Minuten bereits fertig. Das ist ein besonderes Geschenk, das der allmächtige Gott mir gegeben hat und welches ich gern weitergebe möchte — auf dieser Homepage. Wenn Ihnen meine Gedichte — und speziell „Hoffnungssänger“ — gefallen sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unten auf der Seite „Über mich“ einen Kommentar hinterlassen oder auf meine vielen Werke verweisen. Vielen herzlichen Dank dafür — im Voraus! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock.

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Als Autorin wohne ich in Rostock und lasse mich hier oft vom Meer inspirieren - und vom Mehr, das "das Leben" mir schenkt! Ich schreibe für mein Leben gern. Geschichten, Andachten, Gebete, Rätsel und Bücher habe ich im Angebot. Doch am liebsten verfasse ich Gedichte!