Ich schaue nach …

Ich schaue nach …

Ich schaue nach hinten

lass das Gewesene los. 

Ich kann überwinden, 

denn ich bin jetzt groß.

Ich werde im Herzen 

das Gute behalten, 

das Leid so verschmerzen; 

ich trenn’ mich vom Alten.

 

Ich schaue nach innen 

und staune nur schier.
Ich will mich besinnen:

Ein König wohnt hier.

Er will mich nicht knechten, 

hält mich niemals klein. 

Auch in meinen Nächten 

will er mein Licht sein.

 

Ich schaue nach vorne.

Das Herz wird ganz weit,

 hab’ so viel bekommen, 

was mir Flügel verleiht.

Ich fühle das Freie 

und geh’ Schritt für Schritt, 

entdecke das Neue.

Und du kommst ja mit.

 

Ich schaue nach oben 

und darf hier noch hoffen. 

So will ich dich loben; 

der Himmel ist offen. 

Ich habe den Glauben; 

mich erwartet noch viel.

Nichts kann das rauben, 

denn du bist mein Ziel! 

Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und mein lieber Leser, das Geschriebene dann auch noch im Herzen berühren sollte, freut es mich natürlich um so mehr! „Ich schaue nach …“ sind Gedanken über die Freiheit, die wir in Jesus Christus haben, weil er uns Weitblick gibt. Aber genießen Sie es selbst … Ich habe schon sehr früh angefangen, Worte zu reimen. Der erste Vierzeiler entstand so etwa mit acht Jahren. Aber — es hat sich mein ganzes Leben durchzogen. Und heute schreibe ich nicht nur, weil es mir auf das Herz gelegt wurde; ich selbst verarbeite in mein Texten, was ich erlebe und was ich irgendwie in Worte fassen muss, damit es aus meinem Kopf und meinem Herzen kommt. Schon sehr oft wurde ich gefragt, wie lange ich an einem Gedicht arbeite: Nun, ich schreibe nur, wenn ich den Eindruck habe, dass mich die himmlische Muse geküsst hat. Meistens schwirrt dann eine Anfangszeile durch meine Seele. Und wenn ich jene kenne, ist das Gedicht in der Regel nach ungefähr zehn Minuten bereits fertig. Das ist ein besonderes Geschenk, das der allmächtige Gott mir gegeben hat und welches ich gern weitergebe möchte — auf dieser Homepage. Wenn Ihnen meine Gedichte — und speziell „Ich schaue nach …“ gefallen sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unten einen Kommentar hinterlassen oder auf meine vielen Werke verweisen. Vielen herzlichen Dank dafür — im Voraus! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Ich bin eine Autorin aus Rostock und schreibe feste: christliche Gedichte, Geschichten, Andachten, Wortspiele, Sprüche ... und Bücher. Ich liebe das Meer. Und ich liebe das Mehr, das "das Leben" mir schenkt!