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Im Leben kriegt man nichts geschenkt

„Im Leben kriegt man nichts geschenkt!“

Du glaubtest diesen Worten.

So hattest du dich abgekämpft 

und warst auch viel am Horten. 

Du musstest ständig etwas tun 

und Menschen viel beweisen.

Es fehlte Zeit, um auszuruhen; 

du drehtest dich in Kreisen. 

 

Du hattest wirklich viel geschafft — 

mit deinen beiden Händen. 

Dir fehlte irgendwann die Kraft; 

der Schein konnte nur blenden. 

Dann stürzten Kartenhäuser ein; 

du sahst nur noch die Trümmer,

sortiertest langsam Stein für Stein.

Vorbei war das Geflimmer.

 

„Im Leben kriegt man nichts geschenkt!“

Das hältst du jetzt für Schwindel.

Du bist heut nicht mehr abgelenkt; 

hast Weisheit fast gebündelt:

Das Kostbarste gibt es ganz umsonst, 

das kannst du nicht erwerben, 

weil du von oben es bekommst — 

tagtäglich hier auf Erden.

 

Gesundheit, Schlaf, die Lebenszeit 

und Gnade sondergleichen, 

viel Kraft und Mut, auch Fröhlichkeit, 

in Trauer Hoffnungszeichen, 

die Liebe mancher Menschen hier 

und Gottes Wort, das Wege lenkt …

Du bist sehr dankbar jetzt dafür: 

Dir wird unheimlich viel geschenkt!

Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und mein lieber Leser, das Geschriebene dann auch noch im Herzen berühren sollte, freut es „Im Leben kriegt man nichts geschenkt“ sind Gedanken über Gott und seine Welt. Aber lesen Sie es selbst … Ich habe schon sehr früh angefangen, Worte zu reimen. Der erste Vierzeiler entstand so etwa mit acht Jahren. Aber — es hat sich mein ganzes Leben durchzogen. Und heute schreibe ich nicht nur, weil es mir auf das Herz gelegt wurde; ich selbst verarbeite in meinen Texten, was ich erlebe und was ich irgendwie in Worte fassen muss, damit es aus meinem Kopf und meinem Herzen kommt. Schon sehr oft wurde ich gefragt, wie lange ich an einem Gedicht arbeite: Nun, ich schreibe nur, wenn ich den Eindruck habe, dass mich die himmlische Muse geküsst hat. Meistens schwirrt dann eine Anfangszeile durch meine Seele. Und wenn ich jene kenne, ist das Gedicht in der Regel nach ungefähr zehn Minuten bereits fertig. Das ist ein besonderes Geschenk, das der allmächtige Gott mir gegeben hat und mich erfreut. Wenn Ihnen das Gedicht „Im Leben kriegt man nichts geschenkt“ — gefallen sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unten auf der Seite „Über mich“ einen Kommentar hinterlassen oder auf meine vielen Werke verweisen. Vielen herzlichen Dank dafür — im Voraus! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock.

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Als Autorin wohne ich in Rostock und lasse mich hier oft vom Meer inspirieren - und vom Mehr, das "das Leben" mir schenkt! Ich schreibe für mein Leben gern. Geschichten, Andachten, Gebete, Rätsel und Bücher habe ich im Angebot. Doch am liebsten verfasse ich Gedichte!