Im Rahmen meiner Möglichkeiten

Im Rahmen meiner Möglichkeiten

In meinem Wohnzimmer hängt eine Zeichnung von mir an der Wand – ganz geradlinig, feinsäuberlich, niet- und nagelfest. Ich bin quasi eingerahmt. Und jeder Gast, der mich besucht, kann sich dadurch ein eigenes Bild von mir machen. Was allerdings im Rahmen meiner Möglichkeiten liegt, sieht er dadurch noch lange nicht…

Sag mal, ist bei dir im Moment noch alles im Rahmen? Seit nunmehr fast einem Jahr bringt uns ein kleiner Virus in große Schwierigkeiten. Durch die Corona-Pandemie gelten auf einmal ganz andere Rahmenbedingungen: Wir müssen Menschenmassen meiden, in gewissen Situationen Mund-Nasen-Masken tragen und mehr denn je aufeinander Rücksicht nehmen, indem wir uns im vorgegebenen Handlungsrahmen bewegen. 

Derzeit sind wir äußerlich in der Tat begrenzt und eingeschränkt. Vieles muss in diesem Rahmen bleiben. Und dennoch können wir unser Leben nach wie vor gestalten. Aus eigener Erfahrung als Rollstuhlfahrerin kann ich sagen, dass Freiheit nicht in den Beinen, sondern im Kopf und im Herzen beginnt. Ich darf mich dafür entscheiden, genauer hinzusehen und in einem größeren Rahmen meine Chancen und Fähigkeiten auszuloten. Mein Glaube an Jesus Christus hilft mir dabei weiter…

Jesus Christus selbst ist mir ein Vorbild darin. Vor seiner Gefangennahme steht ihm im Garten Gethsemane der Tod vor Augen. Er hat Angst und ist versucht, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Aber dann nimmt er das große Ganze in den Blick und betet: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ (Lukas 22,42) Er entscheidet sich bewusst dafür, für uns am Kreuz zu sterben und sprengt somit den Rahmen unserer Schuld, unserer Unfreiheit und sogar des ewigen Todes. 

Seitdem ich daran glaube, darf ich in meinem Denken und Fühlen, in meinem Verhalten getrost aus dem Rahmen fallen. Ich kann Hoffnung statt Angst, Ermutigung statt Resignation verbreiten. Und das möchte ich liebend gern tun, indem ich mich gedanklich auf das Gute konzentriere und – hier auf meiner Homepage – von dem guten Gott berichte. Denn schließlich schafft das Freiräume. Es bringt Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, vielleicht ein wenig Freude; es erfüllt in jedem Fall mein Herz. Wie gut, dass das im Rahmen meiner Möglichkeiten liegt…

In meinem Wohnzimmer hängt eine Zeichnung von mir an der Wand – ganz geradlinig, feinsäuberlich, niet- und nagelfest. Ich bin quasi eingerahmt. Und jeder Gast, der mich besucht, kann sich dadurch ein eigenes Bild von mir machen. Was allerdings im Rahmen meiner Möglichkeiten liegt, sieht er dadurch noch lange nicht…

 

Sag mal, ist bei dir im Moment noch alles im Rahmen? Seit nunmehr fast einem Jahr bringt uns ein kleiner Virus in große Schwierigkeiten. Durch die Corona-Pandemie gelten auf einmal ganz andere Rahmenbedingungen: Wir müssen Menschenmassen meiden, in gewissen Situationen Mund-Nasen-Masken tragen und mehr denn je aufeinander Rücksicht nehmen, indem wir uns im vorgegebenen Handlungsrahmen bewegen. 

 

Derzeit sind wir äußerlich in der Tat begrenzt und eingeschränkt. Vieles muss in diesem Rahmen bleiben. Und dennoch können wir unser Leben nach wie vor gestalten. Aus eigener Erfahrung als Rollstuhlfahrerin kann ich sagen, dass Freiheit nicht in den Beinen, sondern im Kopf und im Herzen beginnt. Ich darf mich dafür entscheiden, genauer hinzusehen und in einem größeren Rahmen meine Chancen und Fähigkeiten auszuloten. Mein Glaube an Jesus Christus hilft mir dabei weiter…

 

Jesus Christus selbst ist mir ein Vorbild darin. Vor seiner Gefangennahme steht ihm im Garten Gethsemane der Tod vor Augen. Er hat Angst und ist versucht, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Aber dann nimmt er das große Ganze in den Blick und betet: „Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ (Lukas 22,42) Er entscheidet sich bewusst dafür, für uns am Kreuz zu sterben und sprengt somit den Rahmen unserer Schuld, unserer Unfreiheit und sogar des ewigen Todes. 

 

Seitdem ich daran glaube, darf ich in meinem Denken und Fühlen, in meinem Verhalten getrost aus dem Rahmen fallen. Ich kann Hoffnung statt Angst, Ermutigung statt Resignation verbreiten. Und das möchte ich liebend gern tun, indem ich mich gedanklich auf das Gute konzentriere und – hier auf meiner Homepage – von dem guten Gott berichte. Denn schließlich schafft das Freiräume. Es bringt Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, vielleicht ein wenig Freude; es erfüllt in jedem Fall mein Herz. Wie gut, dass das im Rahmen meiner Möglichkeiten liegt…

 

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Ich bin eine Autorin aus Rostock und schreibe feste: christliche Gedichte, Geschichten, Andachten, Wortspiele, Sprüche ... und Bücher. Ich liebe das Meer. Und ich liebe das Mehr, das "das Leben" mir schenkt!