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Mächtig hilflos, kräftig schwach

Mächtig hilflos, kräftig schwach:

„Ich bitte dich, Herr: Mach’ mich stark, 

damit ich mehr zu tun vermag, 

was dich erfreut und dich verehrt   

und auch ganz viele Menschen stärkt!

Ich würde dafür alles geben —  

Geld und Zeit, das ganze Leben.

Denn ich fühle mich so schwach; 

die Kräfte lassen langsam nach!“ 

So bin ich still in den Gebeten 

oftmals schon vor Gott getreten. 

 

Den Wunsch hat er mir nicht erfüllt, 

doch mich in Frieden eingehüllt 

und mir ein Wort ins Herz geschenkt, 

dass mich nun tröstet und auch lenkt: 

„Lass an der Gnade dir genügen, 

denn in denen, die mich lieben 

und schwach sind, zeige ich mich stark —

so ganz in Milde … Tag für Tag!! 

Hab’ keine Angst und fasse Mut; 

wenn du mir traust, wird alles gut!“

 

So lebe ich jetzt mit Bedacht, 

denn Gott hat mir selbst klar gemacht: 

Es geht hier nicht um meine Stärke 

und darum, dass ich auch bemerke, 

wie viel ich für ihn schaffen kann. 

Auf mein Vertrauen kommt es an!

So will ich ganz in Demut leben, 

wie ich bin, mich ihm hingeben, 

weil Gottes Kraft mich dann umfängt,  

denn er ist niemals eingeschränkt! 

„Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf dass die Kraft Christi bei mir wohne.“ (2. Korinther 12,9)

Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und mein lieber Leser, das Geschriebene dann auch noch im Herzen berühren sollte, freut es mich natürlich um so mehr! „Mächtig hilflos, kräftig schwach“ sind Gedanken über Gott und seine Welt. Aber lesen Sie es selbst … Ich habe schon sehr früh angefangen, Worte zu reimen. Der erste Vierzeiler entstand so etwa mit acht Jahren. Aber — es hat sich mein ganzes Leben durchzogen. Und heute schreibe ich nicht nur, weil es mir auf das Herz gelegt wurde; ich selbst verarbeite in meinen Texten, was ich erlebe und was ich irgendwie in Worte fassen muss, damit es aus meinem Kopf und meinem Herzen kommt. Schon sehr oft wurde ich gefragt, wie lange ich an einem Gedicht arbeite: Nun, ich schreibe nur, wenn ich den Eindruck habe, dass mich die himmlische Muse geküsst hat. Meistens schwirrt dann eine Anfangszeile durch meine Seele. Und wenn ich jene kenne, ist das Gedicht in der Regel nach ungefähr zehn Minuten bereits fertig. Das ist ein besonderes Geschenk, das der allmächtige Gott mir gegeben hat und welches ich gern weitergebe möchte — auf dieser Homepage. Wenn Ihnen meine Gedichte — und speziell „Mächtig hilflos, kräftig schwach“ — gefallen sollte, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie unten auf der Seite „Über mich“ einen Kommentar hinterlassen oder auf meine vielen Werke verweisen. Vielen herzlichen Dank dafür — im Voraus! Ihre Jana Schumacher. Autorin aus Rostock.

Jana Schumacher

Mein Name ist Jana Schumacher. Ich bin eine Autorin aus Rostock und schreibe: Gedichte, Geschichten, Andachten, Gebete, Rätsel ... und Bücher. Ich liebe das Meer. Und ich liebe das Mehr, das "das Leben" mir schenkt!