Erfüllt von starker Schwäche

Ich war erfüllt von starker Schwäche — im Jahr 2008. Mein Körper hatte irgendwie keiner Kraft mehr. Bei der geringsten Anstrengung spürte ich, wie meine Herz zu rasen begann. Ich geriet ganz schnell aus der Puste und musste mich öfter hinlegen als sonst. Müdigkeit übermannte mich. Und trotzdem bekam ich nachts kein Auge zu.  Natürlich ließ ich mich untersuchen. Meine Hausärztin überwies mich zum Neurologen, der allerdings sofort von einer Depression ausging, ohne sich ausführlich mit mir zu unterhalten. Und so verschrieb er mir dementsprechende Medikamente,…

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Du kannst dich sehen lassen

Du kannst dich sehen lassen:  Du warst traurig und erschreckt —  durch alles, was im Argen lag. Du warst in der Nacht versteckt,  trautest dich nicht in den Tag. Keiner sollte dich mehr sehen;  wolltest unsichtbar verschwinden, konntest zu dir nicht mehr stehen.  Niemand sollte dich hier finden.  Doch ich kenne dich genau  und sehe dich vollkommen. Weil ich liebend zu dir schau’,  hab’ ich dich längst angenommen. Ich schieb’ den Vorhang nun beiseite,  denn du kannst dich sehen lassen. Entdecke doch die große Weite;  erlaub’…

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Neues wagen

Neues wagen: Fehler machen,   daraus lernen,  wieder lachen —  herzerwärmend. Weiter blicken,   größer denken,   niederbücken, Tiefe schenken. Neues wagen, was riskieren, nichts vertagen, sich verlieren  und auch finden, Angst besiegen, Licht entzünden, Herzen lieben. Neue Träume,  vorwärts gehen,  weite Räume Schönes sehen,  sich entfalten  und hingeben,  nun gestalten,  sinnvoll leben. Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und…

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Der Prophet Jona

Der Prophet Jona: Jona, du bist ein Prophet,  den mein Herz nicht ganz versteht. Der Höchste sagt zu dir: „Nun geh’,  sag’ allen im Ort Ninive —  wer nicht hören will, muss fühlen;  ich werde das Gericht vollziehen!“  Du, Jona, machst dich wirklich auf;  das Unheil nimmt nun seinen Lauf. Denn du wanderst nicht nach Osten,  lässt dich deine Flucht viel kosten,  kommst ins Rudern und tauchst ab. Die Kräfte machen mächtig schlapp, weil du eigenwillig handelst,  nicht in Gottes Wegen wandelst.  Bevor ich dich nun…

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Nicht einsam, sondern gemeinsam

Nicht einsam, sondern gemeinsam: Wieder lag ein dunkles Tal vor mir. Voller Angst und mit Tränen im Gesicht sagte ich zu meinem himmlischen Vater: „Wenn ich da schon durch muss – kannst du mir nicht wenigstens eine Fackel in die Hand geben, damit es ein wenig heller wird und ich mich nicht so entsetzlich fürchten muss?“ Aber mein Vater sah mich gütig an, reichte mir seine Hand und sprach: „Mein Kind, wozu brauchst du eine Fackel? Wir gehen zusammen durch das dunkle Tal. Und wenn du…

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