Hin-Gaben

Hin-Gaben: Es gibt so viele gute Gaben,  die ich so frei empfangen habe: Gesundheit will ich gleich erwähnen,  all das, was ich zu mir nehme —  das Brot, das Wasser, das Gekochte,  auch wenn ich Reis noch niemals mochte.  Ich hab’ zwei Zimmer und ein Bett,  das Hemd, die Hose, ein Jackett …  Doch neben materiellen Sachen  gibt es das Weinen und das Lachen —  mit meinen Freunden wohlgemerkt,  denn das Zusammensein bestärkt.  Ich weiß um Nachbarn und Kollegen;  Verwandtschaft ist ein großer Segen. Und auch…

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Das Buch MutMachPerlen

Ich erinnere mich noch gut: Es war Anfang April 2022. Am Vormittag erhielt ich eine E-Mail von einem Herrn der Schöpfung, den ich nicht kannte, von dem ich noch niemals etwas zuvor gehört hatte und der mir nichts sagte: Rainer Zilly. Und doch sagte er etwas in der Nachricht zu mir: „Ich bin über Facebook auf dich gestoßen und sehe, dass du eine Mutmacherin bist. Würdest du für das Buch MutMachPerlen eine Geschichte schreiben?“ Damals machte ich ja gerade meine Schmerztherapie. Am Tag zuvor hatte ich…

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Mehr-Blick

Mehr-Blick: Er und sie sind frisch vermählt  und geben nun ein großes Fest,  weil einfach nur die Liebe zählt,  die sich mit Freunden feiern lässt. Sie haben wochenlang geplant,  damit kein Missgeschick entsteht.  Doch sie haben nicht geahnt,  dass viel zu früh der Wein ausgeht. „Was sollen unsre Gäste denken;  was biete ich noch allen an?  Ich hab’ nichts, um einzuschenken!“,  denkt enttäuscht der Bräutigam.  Doch — auch Jesus ist zugegen;  tritt für all die Menschen ein.  Er bringt Freude und auch Segen;  verwandelt Wasser nun…

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Gut durchgeführt

Gut durchgeführt: Du bist mein wunderbarer Hirte, der mich bis hierher gnädig führte. Und du tust es heut und morgen;  bei dir bin ich stets geborgen,  weil du mich ja von Herzen liebst  und mir nur das Beste gibst. Ich werde keinen Mangel leiden;  du bringst mich auf gute Weiden  und leitest mich zur Wasserstelle. Ich bin bei dir doch an der Quelle,   weil du mich gute Wege führst  und mich dabei begleiten wirst. Du lässt mich niemals aus den Augen.  Und wenn Täler mich…

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Leben in Fülle

Leben in Fülle: Ich spüre in der Stille,  wie gut du zu mir bist. Ich hab’ in dir die Fülle,  weil Leben überfließt. Denn du bist meine Quelle,  die mich hier nährt und tränkt,   die mir vor Ort und Stelle  nur reine Liebe schenkt.  Ich spüre in der Tiefe,  wie reich du mich gemacht.  Du bist die größte Hilfe —  auch mitten in der Nacht.  Ich lern’ zu unterscheiden,  was Wert hat und was nicht. Du bist in allem Leiden  die Kraft und Zuversicht.  Ich…

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Ich mach‘ mich auf

Ich mach’ mich auf: Ich mach’ mich auf und komm’ zu dir, lass’ das, was stört, nun hinter mir. Die Sehnsucht hat damit ein Ende;  ich leg’ mein Sein in deine Hände. Längst kamst du, Gott, mir entgegen – mit deiner Liebe, mit dem Segen. Und weil du mir ganz nahe kommst, sogar in meiner Seele wohnst, kann ich es auch in mir erspüren, wie Himmel und Erde sich berühren. Trotz Grenzen und so mancher Schmerzen hab‘ ich nun den Himmel im Herzen! „Ich will mich…

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Ewige Augen-Blicke

Ewige Augen-Blicke: Ich kann es oftmals gar nicht glauben:  Ein Funkeln ist in deinen Augen. Du hast ein freundliches Gesicht  und lächelst — fällt dein Blick auf mich. Du bist mir ewig zugewandt;  das habe ich durch dich erkannt.  Und wenn ich mich dir doch entziehe,  vielleicht auch manchmal vor dir fliehe,  so kommst du mir ganz still entgegen —  auf allen Ab- und Umwegen. Wo ich auch steh’, ist dir vertraut,  denn du hast mich ja angeschaut.  Und wenn ich leide — manche Qual  im…

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Angekommen

Angekommen: Zu dir, Herr, darf ich kommen;  du nimmst mich auf — bei dir. Du heißt mich heut willkommen;  weit offen steht die Tür.    Du schließt mich in die Arme;  ich schmieg’ mich bei dir an. Und du lässt mich erahnen,  dass ich hier bleiben kann. Egal, was ich mir dachte,  wohin es mich auch trieb,  was ich an Fehlern machte —  dein Sehnen nach mir blieb. Und nun sind wir verbunden; du stößt mich nicht hinaus. Jetzt hast du mich gefunden;  bei dir bin…

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Gott gibt mee(h)r

Gott gibt mee(h)r: Du schickst mich auf das weite Meer, wo nur herrscht – das Unbehagen, weil ich spür‘, dass ringsumher meine Füße kaum noch tragen. Ich bin von Wellen hier umgeben. Auch der Wind bläst ins Gesicht. Ich fürchte mächtig um mein Leben, und es sinkt die Zuversicht. Doch auf dem weiten, großen Meer kann ich mich auf dich verlassen. Da bist auch du, mein treuer Herr. Ich will deine Hand erfassen, die mich hält und weiterbringt. Im Glauben darf ich auf dich sehen, weil…

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Sorgen erleben

Sorgen erleben:   Das Sorgen zerrt an deinen Nerven und raubt dir eine Menge Kraft. Gott bittet dich, auf ihn zu werfen, was dich herumtreibt, was dich schafft. Er kann wirklich für dich sorgen, denn er hat den Überblick. Um dein Gestern, Heute, Morgen kümmert er sich recht – geschickt! „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7) Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was…

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Fruchtbar

Fruchtbar: Am Weinstock hängen Reben —  so saftig und so prall. In allen steckt das Leben;  das sieht man überall.  Sie lassen sich nur hängen, und niemand treibt sie an,  sich richtig anzustrengen;  sie sind am Weinstock dran.  Hier wollen sie nur bleiben  und denken nicht an Flucht. So geht das Wachsen, Treiben;  dadurch bringen sie Frucht.  Ich möchte neu begreifen,  was in dem Gleichnis klingt: Ich werde wachsen, reifen,  wenn es mir auch gelingt,   beim Schöpfer „abzuhängen“,  bewusst bei ihm zu sein. So kann…

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Die Seele ist ein Blumenbeet

Die Seele ist ein Blumenbeet: Die Seele ist ein Blumenbeet;  du hast den Samen ausgesät.  Da blühen nun „Vergissmeinnicht“ —  bei Wärme und im Sonnenlicht.  Und wenn dann in der kleinen Welt  der Sturm weht und der Regen fällt,  wenn Schnee die Erde auch bedeckt  und meine Blümchen fast versteckt,  dann denk’ ich an ihr Himmelsblau  und weiß auch wieder ganz genau,  dass du sie dennoch hegst und pflegst  und deine Arme um sie legst,  damit sie wachsen und gedeihen  und weiter Freude hier verleihen!  Gedichte…

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Leben mit Schmerzen – gesund im Herzen

Als im Januar 2019 meine Biografie "Nicht auf den Kopf gefallen, oder?!" auf den Markt kam, veranlasste der Neufeld Verlag, dass dazu ein kurzer Werbefilm mit mir gedreht wurde. Erst im Nachhinein erfuhr ich, dass ihn der christliche Fernsehsender ERF „Leben mit Schmerzen — gesund im Herzen“ betitelte. An diesen Slogan musste ich jetzt so oft wieder denken, nachdem feststand, dass meine viermonatige Schmerztherapie keinerlei Erfolge zu verzeichnen hatte. (In den Beiträgen „Seit beinahe 40 Jahren“ und „Auf eine Wellenlänge“ habe ich hier auf der Homepage…

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Über-flüssig

Was meinst du: Sind Zeiten, in denen uns das Wasser bis zum Hals steht, überflüssig? Oder können sie womöglich zu Erfahrungen werden, weil wir — im Nachhinein — durch sie neue Erkenntnisse über-flüssig an andere Menschen weitergeben dürfen? Wir wissen alle: In unserem Leben ist nicht immer alles in Fluss. Hin und wieder geht manches den Bach herunter. Die Wogen — von Krankheit, Krisen und Konflikten — bringen das Lebensboot mächtig ins Wanken. Wir kommen ins Rudern und die „Blauen Flecken am Himmel“ lassen sich nicht…

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Auf eine Wellenlänge

Seit beinahe 40 Jahren begleiten mich treue Wegbegleiter durch das Leben: meine Schmerzen. In der gleichnamigen Geschichte habe ich ja bereits angedeutet, dass es natürlich mein größter Wunsch ist, dass sie mich — zumindest zeitweise — verlassen. Und deshalb habe ich mich vor vier Monaten entschlossen, mich einer Schmerztherapie zu unterziehen. Heute möchte ich dir — auf eine Wellenlänge — erzählen, was mich unterdessen bewegt … Vielleicht kommt dir ja auch der Gedanke, warum ich fast vierzig Jahre gewartet habe? Ganz ehrlich: Ich hatte Angst davor, den…

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Ausgesetzt

Über zwei Jahre leben wir nun schon mit der Corona-Pandemie. Und immer noch sind wir dem kleinen Virus, der große Brüche, Einbrüche und Umbrüche anrichtet, ausgesetzt. Viele unter uns leiden nicht nur in körperlicher Hinsicht, sondern auch psychisch, wirtschaftlich und sozial. Keiner von uns dachte im Jahr 2019, dass wir uns wochen- und monatelang isolieren mussten. Wir waren und sind gezwungen, andere und uns zu schützen, damit wir uns nicht gegenseitig anstecken.  Irgendwie erinnert mich das an die zehn aussätzigen Männer. Auch ihre Krankheit ist ansteckend.…

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Mächtig hilflos, kräftig schwach

Mächtig hilflos, kräftig schwach: „Ich bitte dich, Herr: Mach’ mich stark,  damit ich mehr zu tun vermag,  was dich erfreut und dich verehrt    und auch ganz viele Menschen stärkt! Ich würde dafür alles geben —   Geld und Zeit, das ganze Leben. Denn ich fühle mich so schwach;  die Kräfte lassen langsam nach!“  So bin ich still in den Gebeten  oftmals schon vor Gott getreten.  Den Wunsch hat er mir nicht erfüllt,  doch mich in Frieden eingehüllt  und mir ein Wort ins Herz geschenkt,  dass…

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Ein reichlich armer, reicher Knabe

Ein reichlich armer, reicher Knabe: Ein reichlich armer, reicher Knabe  hing zutiefst an seiner Habe —  vielleicht am Schloss, an dem Konzern.  Und dennoch suchte er den Herrn,  weil er in seiner Seele spürte,  dass all das Raffen zu nichts führte. Er fragte nach des Lebens Sinn  und wusste nicht: „Wo komm’ ich hin,  wenn‘s nun mit mir zu Ende wäre?“  In ihm war eine tiefe Leere.  Er wollte noch vor seinem Sterben ganz einfach auch den Himmel erben.  Der Herr des Lebens sagte bloß: „Lass…

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Seit beinahe 40 Jahren

Seit beinahe 40 Jahren begleiten mich Schmerzen durch das Leben. Und es sind wirklich treue Weggefährten — ob ich es nun will oder nicht. Ich erinnere mich noch gut, wie ich mit 14 Jahren heftige Krämpfe in meinen Beinen bekam, sodass ich irgendwann nicht mehr laufen konnte und auf einen Rollstuhl angewiesen war. Später kamen noch Schmerzen in meinen Armen, in meinen Schultern, in meinem Rücken … dazu. Und bis heute wechseln sich die einzelnen Beschwerden kontinuierlich ab, sodass es eigentlich keinen Tag mehr gibt, an…

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Eine wüste Zeit

Hast du auch schon einmal erlebt, dass eine Wüstenzeit eine wüste Zeit ist? Ich auch! Da kommt mir gleich wieder ein Tag im Februar des Jahres 1995  in den Sinn. Eigentlich saß ich gerade in einer großen, schönen Oase; ich war auf der Bibelschule in Berlin Wannsee. Mit acht Kursteilnehmern erlebte ich wohl eine der intensivsten Monate meines Lebens, weil ich unheimlich viel über mein Lieblingsbuch und den Herrn der Geschichte lernen durfte. Und außerdem war die Umgebung so herrlich, dass ich das schöne Fleckchen Erde nicht…

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Das Fest ohne Ende

Das Fest ohne Ende: Ich will feiern „das Fest ohne Ende“,  das im Stall seinen Anfang nahm. Denn Gott brachte für uns die Wende,  als sein Sohn auf die Erde kam. Er war hier, um für uns zu sterben,  um im Inneren uns zu befrei’n. Und so stellte er sich dem Verderben,  ließ sich ganz auf das Menschsein ein. Nach drei Tagen ist er auferstanden,  hat den Tod und den Teufel besiegt.  Dadurch können wir ganz neu anfangen,  denn Gott zeigt uns, wie sehr er uns…

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Aus-Satz

Aus-Satz: Zehn Männer, die an Aussatz leiden,  sind gezwungen, die zu meiden,  die sie fest im Herzen tragen — und das schon seit vielen Tagen. Sie leben ausgesetzt … allein  und müssen „Unrein, unrein!“ schrei’n,  wenn sie von ferne jemand sehen,  bis sie dann einst zu Jesus flehen,  dass er Barmherzigkeit nun zeigt  und nicht zu ihrem Leiden schweigt. Der Herr sagt ihnen rigoros:  „Kommt, fasst Mut und geht rasch los! Tut dann den Priestern lauthals kund: „Wir sind jetzt wieder kerngesund!“ Als sie sich auf…

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Was ist ein Mensch wert

Was ist ein Mensch wert, wenn er nichts (mehr) leisten kann? Was ist ein Mensch wert, wenn er — so wie ich — behindert ist und im Grunde mehr soziale Zuwendungen in Anspruch nimmt, als dass er sich anderen Leuten zuwenden kann? Was ist ein Mensch wert, wenn er (nur noch) da ist? Macht ihn nur seine Verwertbarkeit wertvoll? In den meisten Fällen definieren wir uns doch erst einmal über unser Tun und Haben, oder? Von klein auf wurde uns bewusst oder unbewusst beigebracht: „Kannste was,…

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Gott hat ein Händchen für uns

Hand aufs Herz: Soll ich dir verraten, worüber ich mich immer wieder freue? Gott hat ein Händchen für uns. Seine Handhabung mit uns ist himmlisch!  Ich habe einmal gehört, dass uns die Bibel 365 mal Gottes Hände vor Augen malt. An jedem Tag eines Jahres dürfen wir uns demnach daran erinnern: Gott hat ein Händchen für uns. Er verspricht uns zum Beispiel: „Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.“ (Jesaja 41,10)  Oder: „Von allen Seiten umgibst du…

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Der Bonsai

Meine Nachbarin hat einen großen, grünen Daumen. Jede Pflanze, die sie zwischen die Finger bekommt, blüht so richtig auf. Aber für etwas hat sie ein besonderes Händchen — und das ist der Bonsai. Eine ganze Reihe dieser edlen kleinen Bäume stehen in ihrer Wohnstube an der Fensterfront. Und vor der Terrasse zur Küche hin habe ich auch ein paar jener Sehenswürdigkeiten erspäht. Denn im letzten Jahr bat uns meine liebe Nachbarin, ob wir uns während ihres wohlverdienten Sommerurlaubs um ihre Blumen und Bäumchen kümmern würden. Natürlich…

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Eine Menge

Der bayerische Komiker Karl Valentin hat den Satz geprägt: „Heute Abend besuch ich mich. Ich hoffe, ich bin daheim!“ Obwohl diese Aussage zunächst einmal sehr lächerlich und absurd klingt, steckt doch auf den zweiten Blick eine tiefgründige Wahrheit dahinter. Denn wie oft stehen wir neben uns? Eine Menge kann uns tatsächlich davon abhalten, bei uns selbst zu sein.   Vielleicht sind es eine Menge Termine und Aufgaben.  Vielleicht sind es eine Menge Alltäglichkeiten, die uns die Bewusstheit rauben. Vielleicht sind es eine Menge Erfahrungen mit Leid,…

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Mein Traum

Als kleines Mädchen war es schon immer mein Traum, ein eigenes Buch irgendwann einmal in einem Geschäft zu entdecken! Schon mit zehn Jahren wusste ich, dass ich Autorin werden wollte. Spätestens vor ein paar Wochen ist mein Traum wahr geworden. Denn ich entdeckte  meine Biografie "Nicht auf den Kopf gefallen, oder?!“ in einer Bücherstube — zwischen den Ratgebern „Wilde Weiblichkeit“ und „It’s all good“. Ich freute mich riesig und war auch ein bisschen stolz auf mich. Denn ich weiß auch, was für ein beschwerlicher Weg hinter…

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Ein Blinder mit Durchblick

Ein Blinder mit Durchblick: Ein Blinder, der auch bettelt,  sitzt jahrelang am Wegesrand. Doch — er hat sich nicht verzettelt,  nimmt sein Leben in die Hand.   Als er seinen Retter hört,  schreit er laut: „Erbarme dich!“,  was die Jünger sichtlich stört,  doch den Herrn der Schöpfung nicht. Denn er hat ihn längst gesichtet,  fragt ihn schier: „Was kann ich tun?“ Er hat gerne aufgerichtet,  macht ihn gänzlich sehend nun. Und am Schluss der Episode,  die die Bibel uns mitteilt,  dankt er Gott und schaut nach…

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Der Feuerzeuge

Finsternis bedeckte den ganzen Erdkreis und hüllte die Menschen, die darauf wohnten, in einen schwarzen Schleier, der sie niederdrückte. Das Licht der Sonne hatte sich schon längst verzogen. Keiner sah einen Funken der Liebe mehr. Die Flamme des Glaubens loderte nicht mehr auf. Und niemand nahm noch irgendeinen Hoffnungsschimmer wahr. Alle tappten im Dunkeln, bis nach vielen, vielen Jahren der Feuerzeuge auf der Welt erschien … Er war nicht nur heißersehnt, sondern schien auch sehr warmherzig zu sein. Er hatte eine mitfühlende Ausstrahlung. Er suchte förmlich…

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Barmherzig – warmherzig

Barmherzig - warmherzig: Herr, du bist mir nachgegangen,  als ich mich verlaufen hab’,  hast mit mir neu angefangen,  als es nichts zu hoffen gab. In Liebe hast du mich umarmt,  obwohl du alles von mir weißt. Selbstlos hast du dich erbarmt, mich eingekleidet und gespeist. Herr, du hast mich reich gesegnet.  Nun bittest du mich warmherzig,  dass ich Menschen so begegne: „Beschenke auch! Sei barmherzig!“ Weil du täglich an mich denkst, seh’ ich nun zum Nächsten hin. Was er braucht, das weißt du längst. Im Schenken…

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