Abwarten und Tee trinken

Warten ist das halbe Leben, oder? Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass das Warten noch viel mehr Raum und Zeit in meinem Dasein einnimmt. Denn ich muss warten, bis morgens einer meiner drei Assistenten kommt, um mir aus dem Bett zu helfen. Ich muss warten, bis mir das Frühstück, das Mittagessen, das Abendbrot gereicht wird. Ich muss warten, dass mir tagsüber Dinge so zurechtgelegt werden, dass ich selbständig arbeiten kann. Na, und dann muss ich nebenbei auch noch auf all das warten, was uns allen…

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Meine Zeit

Meine Zeit: Der Liedermacher David singt,  was in den Ohren seltsam klingt.  Er betont doch echt: „Die Zeit — sie steht …“ Doch spür’ ich nur, dass sie vergeht;  sie läuft, sie rennt, sie hält nicht an.  Es gibt nichts, was ich machen kann. In meiner Hand hab’ ich sie nie,  und das beunruhigt irgendwie. Doch David singt das Lied nun weiter,  und das macht mich dann doch gescheiter. Es heißt: „Sie steht in deinen Händen.“  So kann die Aufgeregtheit enden,  weil Gott die Übersicht behält …

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