Vorübergehen(d)

Im Hier hat alles seine Zeit; auf dieser Welt ist nichts von Dauer. Im Wechsel liegt Beständigkeit. Denn gestern war ich voller Trauer. Ich lag am Boden – tief verletzt, verstand dieses Desaster nicht. Ich war empört, total entsetzt, verlor jedwede Zuversicht. Auch heute bin ich noch betroffen, doch wächst in mir ein Hoffnungsschimmer. Ganz langsam kann ich wieder hoffen: Der Schmerz von jetzt bleibt nicht für immer… Denn morgen hab’ ich überwunden, was mich hier quälte – insgeheim. Im Leid hat Gott mich neu gefunden.…

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