Das Wunder der Perle

Das Wunder der Perle: Ich hörte von der Muschel, in die ein Sandkorn drang. Sodann folgte Genuschel: „Das ist mein Untergang! Ich will das Ding nicht haben… Es tut nur weh; es stört!“ So fing sie an zu klagen; danach war sie empört. Es dauerte sehr lange – die Muschel fügte sich. Ihr war zwar angst und bange, weil dieses Korn nicht wich! Sie hat es angenommen. Der kleine Querulant verwandelt sich vollkommen zur Perle – ganz brillant. So will ich mich nicht wehren, nehm’ an,…

0 Kommentare

Ein Licht in der Dunkelheit entzünden

Darf ich dir verraten, wie ich ein Licht in der Dunkelheit entzünden konnte — ein Licht in meiner Dunkelheit? Es war im Februar 2022. Ich war sehr krank. Der Schnee fiel darum im meinem Herzen und führte mich fast aufs Glatteis. Denn ich war versucht, den Mut zu verlieren und die Hoffnung aufzugeben, dass der Winter jemals enden würde. Doch — irgendwann erinnerte ich mich an ein Zitat von Viktor Frankl: „Sinn kann nicht gegeben werden, sondern muss gefunden werden.“ Also überlegte ich, wie ich der…

0 Kommentare

Über-flüssig

Was meinst du: Sind Zeiten, in denen uns das Wasser bis zum Hals steht, überflüssig? Oder können sie womöglich zu Erfahrungen werden, weil wir — im Nachhinein — durch sie neue Erkenntnisse über-flüssig an andere Menschen weitergeben dürfen? Wir wissen alle: In unserem Leben ist nicht immer alles in Fluss. Hin und wieder geht manches den Bach herunter. Die Wogen — von Krankheit, Krisen und Konflikten — bringen das Lebensboot mächtig ins Wanken. Wir kommen ins Rudern und die „Blauen Flecken am Himmel“ lassen sich nicht…

0 Kommentare

Frühlingsherz im Winter

Frühlingsherz im Winter: Das Herz hat sich erkältet  im Winter jener Zeit. Es gab so viel, was quälte …  die große Traurigkeit.  Nun liegt es matt danieder — so leer und doch so voll. Es singt zwar seine Lieder,  doch leider nur in Moll. Es möchte so gern tanzen  und nicht im Schnee erfrier’n,  will neue Hoffnung pflanzen, den Frühling wieder spür’n. Da hat es sich entschlossen,  die Not sich anzuseh’n. Die Tränen sind geflossen,   das Schwere konnte geh’n.  Das Herz kann sich nun regen   und fühlt den…

0 Kommentare

Sturmfrei

Sturmfrei: Ich habe gerade sturmfrei und bin doch nicht allein. Denn du, mein Gott, bist mir treu  und wirst es ewig sein. Bei Wolken, Blitz und Regen  und wenn die Winde wehen, bist du bei mir zugegen,  willst mir zur Seite stehen. Ich habe gerade sturmfrei; der Wind hat sich gelegt. Das Tief ist endlich vorbei; es hat mich sehr geprägt. Ich durfte nun erfassen: Was es von dannen bläst, kann ich getrost loslassen. Das Gute halt’ ich fest. Ich habe gerade sturmfrei  und sitze windgeschützt,…

0 Kommentare

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten