Vogel(un)frei

Vogel(un)frei Ein Vogel sitzt im Bauer —  und das schon lange Zeit. Sein Herz ist voller Trauer;  er weiß um Angst und Neid. Denn durch die Gitterstäbe sieht er den Brüdern zu. Er möchte sich erheben  und findet keine Ruh’. Im Traum, da kann er fliegen —  beschwingt von Ast zu Ast. Ihm fehlt so das Vergnügen …  ganz frei von seiner Last. Er traut sich nicht zu singen, so wie’s die andern tun. Die Stimme will schon klingen;  doch fehlt ihr nur der Ton.  Im…

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Die Zahnarztpraxis als heilige Stätte

Ist dir schon einmal der Gedanke gekommen, dass die Zahnarztpraxis als heilige Stätte dienen kann? Wenn du jetzt den Kopf schüttelst oder die Stirn runzelst, kann ich das gut nachvollziehen. Ich konnte es auch lange nicht glauben. Aber lass mich dir von meinen Erfahrungen erzählen …                                                                                …

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Vorübergehen(d)

Im Hier hat alles seine Zeit; auf dieser Welt ist nichts von Dauer. Im Wechsel liegt Beständigkeit. Denn gestern war ich voller Trauer. Ich lag am Boden – tief verletzt, verstand dieses Desaster nicht. Ich war empört, total entsetzt, verlor jedwede Zuversicht. Auch heute bin ich noch betroffen, doch wächst in mir ein Hoffnungsschimmer. Ganz langsam kann ich wieder hoffen: Der Schmerz von jetzt bleibt nicht für immer… Denn morgen hab’ ich überwunden, was mich hier quälte – insgeheim. Im Leid hat Gott mich neu gefunden.…

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Von Wegen

Ich will dir danken für den Sinn, den du, Herr, meinem Leben gibst, auch wenn ich nicht imstande bin, stets zu verstehen, wie du mich liebst. Nicht selten sitze ich im Tal. „Was soll ich hier?“, frag’ ich ganz schon. „Ich bin so müde, leide Qual. Sitzt du denn wirklich auf dem Thron?“ Im Nachhinein wird mir bewusst, der Weg hat mir doch gut getan. Du weißt genau, was du da tust, verwirklichst deinen großen Plan. Mein Ende, Herr, ist dein Beginn und meiner Schwachheit –…

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Die Geschichte vom Jüngling zu Nain

Ein Unfall – unvorhergesehen… Die Zeit bleibt plötzlich für mich stehen. Ich kann es immer noch nicht fassen! Du hast mich einfach so verlassen! Viel zu früh gingst du jetzt fort ohne Abschied, ohne Wort. In meinem Kopf – ’ne Menge Fragen. Ich möchte dir noch vieles sagen: wie du mir fehlst, wie ich dich mag und dich vermisse … Tag für Tag. Wir hatten doch so große Pläne. Was bleibt, ist Leere … meine Träne.  Ich kann das Ganze nicht verstehen. Wie soll es denn…

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