Vorübergehen(d)

Vorübergehen(d): Im Hier hat alles seine Zeit; auf dieser Welt ist nichts von Dauer. Im Wechsel liegt Beständigkeit. Denn gestern war ich voller Trauer. Ich lag am Boden – tief verletzt, verstand dieses Desaster nicht. Ich war empört, total entsetzt, verlor jedwede Zuversicht. Auch heute bin ich noch betroffen, doch wächst in mir ein Hoffnungsschimmer. Ganz langsam kann ich wieder hoffen: Der Schmerz von jetzt bleibt nicht für immer… Denn morgen hab’ ich überwunden, was mich hier quälte – insgeheim. Im Leid hat Gott mich neu…

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Blaue Flecken am Himmel

Blaue Flecken am Himmel:   Mein Himmel,  meine blauen Flecken muss ich entdecken. Weil ich nicht verstehe,  wohin ich jetzt gehe —  wohin du mich bringst,  mich doch nicht auffingst. Durch den freien Fall  frier’ ich jetzt im Tal,  das steinig und trist,  richtig dunkel auch ist. Mein Himmel,  jene blauen Flecken  will ich aufdecken  und mich ihnen stellen,   das Dunkel erhellen. Ich mach’ mir bewusst: Durch manchen Verlust  sind Zweifel vorhanden  und Wunden entstanden. Hämatome im Herzen verursachen Schmerzen.  Mein Himmel,  deine blauen Flecken  können erstrecken…

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Von Wegen

Von Wegen: Ich will dir danken für den Sinn, den du, Herr, meinem Leben gibst, auch wenn ich nicht imstande bin, stets zu verstehen, wie du mich liebst. Nicht selten sitze ich im Tal. „Was soll ich hier?“, frag’ ich ganz schon. „Ich bin so müde, leide Qual. Sitzt du denn wirklich auf dem Thron?“ Im Nachhinein wird mir bewusst, der Weg hat mir doch gut getan. Du weißt genau, was du da tust, verwirklichst deinen großen Plan. Mein Ende, Herr, ist dein Beginn und meiner…

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