Vereinte Gegensätze

Vereinte Gegensätze: Nur wer fällt, kann sich erheben. Wer tausend Tode stirbt, schätzt Leben. Im Schatten lernt man’s Licht erst lieben. Und wer Verluste kennt, kann siegen. Drum stehe ich zu meinen Schwächen, zu meinem Scheitern, den Gebrechen, trag‘ mit Stolz die Schrammen, Narben, denn Gott bringt in die Schwärze Farben. Er ist mein Ziel, er ist die Kraft, mein Licht, mein Halt, die Leidenschaft. Er gibt auch Wunder in die Wunden und lässt mich in dem Heil gesunden! Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere…

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Der Feuerzeuge

Finsternis bedeckte den ganzen Erdkreis und hüllte die Menschen, die darauf wohnten, in einen schwarzen Schleier, der sie niederdrückte. Das Licht der Sonne hatte sich schon längst verzogen. Keiner sah einen Funken der Liebe mehr. Die Flamme des Glaubens loderte nicht mehr auf. Und niemand nahm noch irgendeinen Hoffnungsschimmer wahr. Alle tappten im Dunkeln, bis nach vielen, vielen Jahren der Feuerzeuge auf der Welt erschien … Er war nicht nur heißersehnt, sondern schien auch sehr warmherzig zu sein. Er hatte eine mitfühlende Ausstrahlung. Er suchte förmlich…

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Zwei Seiten

Zwei Seiten: Es gibt zwei Seiten,  die mich begleiten —  durch dieses Leben …  auf allen Wegen. Ich will sie vereinen  und nicht verneinen. Sie gehören zu mir;  das bekenne ich hier … Ich bin dunkel und hell,  langsam und schnell,  hungrig und satt,  lebhaft und matt,  ärmlich und reich,  standhaft und weich,  müde und wach,  kraftvoll und schwach,  aufrecht und krumm,  lauthals und stumm,  riesig und klein,  schuldig und rein … Das Heile, die Schrammen  bringt Einer zusammen — der bei mir verweilt,  mit mir…

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Das Geschenk der Hingabe

Ich sitze am Tisch, und mein Blick fällt auf die Kerze. „Wie hell sie leuchtet – in dieser dunklen Jahreszeit…“, staune ich strahlend. „Das Geschenk der Hingabe ist das doch!“ „Danke, dass du das für mich tust, kleine Kerze!“, sage ich leise zu ihr. „Gern geschehen…“, höre ich sie plötzlich sagen. „Was soll ich denn sonst machen? Ich bin doch geschaffen, um Licht zu spenden. Du sollst dich freuen können – an mir, an meiner Helligkeit, an der Wärme…“ „Ja, aber – hast du keine Angst?…

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Wie Tag und Nacht …

Wie Tag und Nacht ...: Der Tag und die Nacht redeten im Morgengrauen miteinander, aber eigentlich hatte er an ihr nur etwas auszusetzen: „Ich bin viel besser als du…“, meinte er. „Bei mir strahlt die Sonne. Nur ich kenne die Wärme und die Fröhlichkeit der Menschen… In mir sind sie stark und laut. Sie gehen ihrer Arbeit nach und sind so richtig lebendig. Aber bei dir, du dunkle Nacht, haben sie Angst. Sie schützen sich und frieren… Du bist nichts wert!“ „Hast du eine Ahnung!“, erwiderte…

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