Das Buch BIS ANS ENDE DER WELT

Der 24. November 2021 war ein Tag, an dem ich im Wechselbad der Gefühle hin- und herschwamm. Morgens wachte ich auf, und mein erster Gedanke galt Rebecca: „Heute hätten wir ihren 54. Geburtstag gefeiert, wenn sie nicht vor sechs Monaten gestorben wäre!“, beklagte ich. Mir fehlte meine beste Freundin, mit der ich fast 27 Jahre durch dick und dünn gegangen war … Am späten Vormittag erhielt ich dann über Facebook eine Nachricht von Andi Weiss — dem bekannten Liedermacher. Er schrieb: „Liebe Jana! Ich suche wieder…

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Die Rose

Die Rose scheint im Aufbruch  und ist sich nicht ganz grün.  Sie hegt an sich den Anspruch:  „Ich möchte schön erblüh’n! Doch dann muss ich viel wagen,  mich zeigen — ganz direkt  und das ganz offen tragen,  was längst schon in mir steckt.“ Die Rose scheint im Aufbruch  und sieht noch vieles grau. Sie fürchtet so den Einbruch;  die Knospe trägt den Tau. „Wenn ich mich offen zeige,  verletzt man mich vielleicht. Mag sein, ich hab’ auch Freude;  die Offenheit macht reich?!“ Die Rose scheint im…

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Ausgeraubt oder reich beschenkt

Ausgeraubt oder reich beschenkt: Ein Mann, der an das Gute glaubt,  muss Grausames ertragen.  Er wird von Fremden ausgeraubt,  getreten und geschlagen.  Am Wegesrand liegt er verletzt —  wahrscheinlich viele Stunden.  Wer hilft dem armen Mann denn jetzt, verbindet seine Wunden?  Ein Priester und auch ein Levit …  wir kennen die Geschichte … —  sie haben sich nicht hingekniet,  den Mann nicht aufgerichtet.  Ein Fremdling nimmt sich seiner an;  er wird nun für ihn sorgen,  weil Liebe halt nicht anders kann. Sie bleibt ja nicht verborgen. …

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Schlussendlich hoffnungsvoll

Schlussendlich hoffnungsvoll ist eine Begebenheit aus den zurückliegenden Wochen, die ich dir heute erzählen möchte ... Aber zurück zum Anfang — zum Anfang, als ich vor ungefähr zwei Jahren diese Rubrik „Mutentbrannt“ auf meiner Homepage ins Leben gerufen habe, um Funken der Hoffnung zu versprühen. Damals machte ich keinen Hehl daraus, dass ich — während der Pandemie — ziemlich früh an Corona erkrankte. Den Verlauf der Infektion erlebte ich recht mild … wie eine kurze Erkältung, die nach einer Woche überstanden war. Aber hinterher wartete ein langer,…

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Das Buch MutMachPerlen

Ich erinnere mich noch gut: Es war Anfang April 2022. Am Vormittag erhielt ich eine E-Mail von einem Herrn der Schöpfung, den ich nicht kannte, von dem ich noch niemals etwas zuvor gehört hatte und der mir nichts sagte: Rainer Zilly. Und doch sagte er etwas in der Nachricht zu mir: „Ich bin über Facebook auf dich gestoßen und sehe, dass du eine Mutmacherin bist. Würdest du für das Buch MutMachPerlen eine Geschichte schreiben?“ Damals machte ich ja gerade meine Schmerztherapie. Am Tag zuvor hatte ich…

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Hoffnungssänger

Hoffnungssänger: Samstagmorgen um halb acht:  Zu Ende ist nun meine Nacht,  denn vor dem Fenster zwitschert leise  der kleine Vogel namens Meise  und macht mich unter meinem Dach im Morgengrauen schon hellwach. Erst ärgert mich ja dieser Wecker;  in meinem Herzen ist Gemecker: „Wie kann man denn im Dunkeln singen  und fröhlich auf den Ästen springen?  Was hat das kleine Tier entdeckt?“ Mein Interesse ist geweckt!  So geh’ ich an die Fensterscheibe,  wo ich dann lange stehenbleibe. Ich hör’ in aller Seelenruh’  nun jener kleinen Meise…

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Wie ein Garten sein

Wie ein Garten sein: Ich möchte wie ein Garten sein,  weil er sich stetig wandelt. Ich bin dann selbst bei mir daheim  und will nur leise handeln.  Dem Sturm, dem Winter halt’ ich stand,  hab’ Kraft in mir gespeichert,  was hier — auf diesem kleinen Land — die Welt um mich bereichert. In jedem Frühling treib’ ich neu;  ich will nichts hinterfragen  und fühle mich ganz frisch und frei,  zu blüh’n und auszuschlagen.  Im Sommer reife ich heran;  ich will mich gar verschwenden,  bis ich im…

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Unverblümt

Unverblümt: „Seht die Blumen auf dem Felde…- Was ist das doch für ein Gemälde! In ihrer großen Farbenpracht sind sie nur für euch gemacht. Auch schuf ich sie in vielen Arten für die Wiese, für den Garten. Sie weben und sie spinnen nicht, bekleiden hier auch keine Pflicht. Sie sind nur herrlich anzusehen und müssen auch schon bald vergehen. Ich hab‘ die Blumen schon sehr gern, doch ihr seid mein Augenstern, erwählt, gekrönt, mein größtes Glück! Euch habe ich noch mehr im Blick. In mir seid…

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Glücksschwimmer

Glücksschwimmer: Das Leben hat mich eingeladen,  in der Sonne jetzt zu baden, wieder in dem Glück zu schwimmen; derzeit kann das Licht nichts dimmen. Ich bin hier still, bin ganz entspannt — am schönen, weiten Ostseestrand …  und tanke auf, fass’ neuen Mut; die Wärme tut der Seele gut. Auch die Haut wird neu erfrischt; zu dem Weiß wird Braun gemischt. Selbst auf meiner großen Narbe  zeigt sich diese schöne Farbe … Somit lass’ ich mich durchdringen:  Ich will ins Mee(h)r der Liebe springen;  denn das…

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Leben mit Schmerzen – gesund im Herzen

Als im Januar 2019 meine Biografie "Nicht auf den Kopf gefallen, oder?!" auf den Markt kam, veranlasste der Neufeld Verlag, dass dazu ein kurzer Werbefilm mit mir gedreht wurde. Erst im Nachhinein erfuhr ich, dass ihn der christliche Fernsehsender ERF „Leben mit Schmerzen — gesund im Herzen“ betitelte. An diesen Slogan musste ich jetzt so oft wieder denken, nachdem feststand, dass meine viermonatige Schmerztherapie keinerlei Erfolge zu verzeichnen hatte. (In den Beiträgen „Seit beinahe 40 Jahren“ und „Auf eine Wellenlänge“ habe ich hier auf der Homepage…

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Gethsemane

Gethsemane: In einer tiefen Dimension  erlebe ich, wie Gottes Sohn  sich menschlich und verletzlich zeigt,  sodass mein Herz nur staunend schweigt. Er ist hier in Gethsemane,  wo ich ihn voller Schmerzen seh’ –  so mächtig hilflos, kräftig schwach. Mir geht lang sein Erleben nach… Es ist vor seinem letzten Gang…  Nun wird er traurig. Ihm ist bang;  er möchte nicht alleine sein.  Doch – seine Freunde schlafen ein. Er ist nun einsam und verlassen  und leidet über alle Maßen. Die Tränen fließen wie das Blut. Noch…

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Das Fest ohne Ende

Das Fest ohne Ende: Ich will feiern „das Fest ohne Ende“,  das im Stall seinen Anfang nahm. Denn Gott brachte für uns die Wende,  als sein Sohn auf die Erde kam. Er war hier, um für uns zu sterben,  um im Inneren uns zu befrei’n. Und so stellte er sich dem Verderben,  ließ sich ganz auf das Menschsein ein. Nach drei Tagen ist er auferstanden,  hat den Tod und den Teufel besiegt.  Dadurch können wir ganz neu anfangen,  denn Gott zeigt uns, wie sehr er uns…

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Ich mach‘ mich auf

Ich mach’ mich auf: Ich mach’ mich auf und komm’ zu dir, lass’ das, was stört, nun hinter mir. Die Sehnsucht hat damit ein Ende;  ich leg’ mein Sein in deine Hände. Längst kamst du, Gott, mir entgegen – mit deiner Liebe, mit dem Segen. Und weil du mir ganz nahe kommst, sogar in meiner Seele wohnst, kann ich es auch in mir erspüren, wie Himmel und Erde sich berühren. Trotz Grenzen und so mancher Schmerzen hab‘ ich nun den Himmel im Herzen! „Ich will mich…

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Das Weizenkorn

Das Weizenkorn: Ein kleines, junges Weizenkorn  beginnt vor Angst zu zittern;  es ist enttäuscht und voller Zorn und will nun schier verbittern. Der Gärtner hat ihm kundgetan:  „Du sollst vergraben werden!  Damit mehr Leben wachsen kann,  musst du nun einmal sterben!“ Das Weizenkorn versteht das nicht;  es fühlt sich wie beschrieben.  Es liebt sein Dasein, liebt das Licht,  will nicht im Dunkeln liegen. Der Gärtner nimmt es in die Hand  und streichelt es bewogen. Dann setzt er es ganz eklatant,  behutsam in den Boden. Da ist…

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Jona und Jana

Jona und Jana: Jona, du bist ein Prophet,  den mein Herz nicht ganz versteht. Der Höchste sagt zu dir: „Nun geh’,  sag’ allen im Ort Ninive —  wer nicht hören will, muss fühlen;  ich werde das Gericht vollziehen!“  Du, Jona, machst dich wirklich auf;  das Unheil nimmt nun seinen Lauf. Denn du wanderst nicht nach Osten,  lässt dich deine Flucht viel kosten,  kommst ins Rudern und tauchst ab. Die Kräfte machen mächtig schlapp, weil du eigenwillig handelst,  nicht in Gottes Wegen wandelst.  Bevor ich dich nun…

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Hinter den Bergen

Hinter den Bergen: Ich sehe zu den Bergen hoch,   entdecke in der Größe doch  den Einen, der dahintersteht,  auf meiner Reise mit mir geht  und meinen Fuß nicht gleiten lässt.  Er hält mich ja auf ewig fest.  So wandre ich auf meiner Reise  und singe laut und manchmal leise: Der gute Hirte — dieser Schäfer — ist nie und nimmer hier ein Schläfer. Er hilft mir, wenn ich ihn drum bitte,  behütet meine Lebensschritte. Doch heißt das ja nicht unbedingt,  dass mir jetzt alles gut…

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Mein Du

Mein Du: Was du mir bist, mein Gott und Herr,  fällt zu beschreiben gar nicht schwer: Ruhe ich, bist du die Bank. Singe ich, gibst du den Klang. Lache ich, bist du mein Glück. Schaue ich, gibst du den Blick. Gehe ich, bist du die Meile. Schreibe ich, wirst du zur Zeile. Rede ich, bist du mein Wort. Fliehe ich, schenkst du den Ort. Weine ich, wirst du zur Träne. Träume ich, hast du die Pläne.  Scheiter ich, bist du mein Heil. Suche ich, bist du…

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Umfang-Reich

Umfang-Reich:  Du bist die Tür, durch die ich schreite. Du bist das Licht, das mich dann leitet. Du bist der Weg, auf dem ich gehe. Du bist der Fels, auf dem ich stehe. Du bist der Anfang, der nie endet. Du bist der Ruf, der mich aussendet. Du bist der Trost, der Hoffnung gibt. Du bist die Liebe, die mich liebt. Du bist das Brot, das mich ernährt. Du bist die Kraft, die mich bestärkt. Du bist mein Leben nach dem Tod. Du bist mein Alles,…

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Je länger, je mehr

Je länger, je mehr:  Je länger, je mehr  lieb’ ich dich, Herr.  Du bist mein Wir, Lebenselixier, mein Me(e)hr und Fels,  weil du mich hältst.  Je länger, je mehr  lob’ ich dich, Herr.  Du willst mein Leben,  hast deines gegeben, die Stürme gestillt  und mich neu erfüllt. Je länger, je mehr  brauch’ ich dich, Herr. Ich bin nicht perfekt,  hab’ manchen Defekt. Du liebst mich total,  siehst mein Potential. Je länger, je mehr  glaub’ ich dir, Herr. In allen Zeiten  darfst du mich leiten. Denn dein…

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Mee(h)r vom Leben

Mee(h)r vom Leben: Wie das Meer – so ist das Leben. Manchmal sitz‘ ich nur daneben. Ich kann bloß den Wellen lauschen, lass‘ mich von der Sicht berauschen. Ich sehe zu, wie manche andern vergnüglich an dem Strand lang wandern. Einer will – mit seinen Füßen – das frische, kühle Nass genießen. Doch – wahres Leben fängt erst an, wenn ich es nicht erwarten kann: schwimmen lerne, baden gehe, Wind und Wellen widerstehe. Das „Festland“ nehme ich dafür  fest entschlossen ins Visier – und das bei Ebbe, in…

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Erl(i)eben

Erl(i)eben: Der Schmetterling in meinem Bauch — er fliegt so hoch bis in mein Herz. Mein Schatz, das spürst du liebend auch: Gefühle schweben himmelwärts. Dann hängt der Himmel voller Geigen;  sie spielen unsre Melodie.  Wir tanzen lange einen Reigen  und sind so glücklich … wie noch nie.  Bald fliegt der Schmetterling dann weiter; denn die Gewohnheit hält uns fest.  So bleiben wir im Alltag heiter,  weil sich die Liebe feiern lässt.  Wir sind so froh, das wir uns haben;  Verliebtheit trägt ein neues Kleid. Wir…

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Zeilensteine

Zeilensteine: Das habe ich noch nie erlebt,  bin im Himmel fast geschwebt, als wir uns vor Jahren fanden,  uns auf Anhieb gut verstanden.  Es war so unheimlich … Magie;  sie stimmte bei uns: die Chemie.  Alles haben wir uns anvertraut und zueinander aufgeschaut. Wir haben gern und oft gelacht  und viele Pläne auch gemacht,  bis die schweren Zeiten folgten. Der Himmel zeigte dunkle Wolken,  die unsere Herzen frieren ließen. Die Liebe konnte nicht mehr fließen.  Allmählich wurden wir uns fremd. Und deshalb sind wir nun getrennt.…

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Die Hiobsbotschaft

Die Hiobsbotschaft: Die Hiobsbotschaft, die dich traf – bringt dich nachts um deinen Schlaf. Du bist allein und hoffnungslos. Die Traurigkeit ist riesengroß. Du weißt nicht, wie es weitergeht: was dich noch hält, wer zu dir steht und ob du nicht für immer wankst, du jemals wieder lachen kannst… Doch — Einer lässt dich nie allein, will in den Nächten bei dir sein. Er will dich trösten und begleiten,  erleidet mit dir wüste Zeiten. Er gibt dir täglich neue Kraft, die Durchhaltevermögen schafft. Er hält Angst…

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Über-Wunden

Über-Wunden: Es fällt mir schwer, mich abzufinden und das, was war, zu überwinden. Noch immer bin ich tief entsetzt. Du hast mich viel zu sehr verletzt.  Die ganze Ungerechtigkeit  wirkt sich nun aus im Lauf der Zeit. Doch bringt er nichts: Mein Zorn auf dich. Am Ende fesselt er nur mich. Ich lass‘ dich los, will dir verzeih’n, um endlich wieder frei zu sein. Das ist der rechte Weg zum Leben: Dem Schicksal bin ich nicht ergeben. Ich stehe doch auf beiden Beinen, muss meine Not…

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(Aus-)Flug

(Aus-)Flug: Bist du einmal hingefallen, bleibe nicht am Boden liegen. Höre auf, dich festzukrallen. Du kannst trotzdem wieder fliegen. Stehe auf, suche den Hügel,  sieh nach oben, laufe los! Spanne endlich deine Flügel – schwebe… Das ist grandios! Denn dazu bist du berufen – egal, was dir bisher geschah, wie dich andere einstufen… Ich bin auf ewig für dich da. Erschrecke nicht vor einem Fall.  Niemals lass’ ich dich allein. Ich halt’ dich immer, überall. Denn ich will dein Fallschirm sein.  Gedichte zu schreiben, ist eine…

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Entschleunigen

Entschleunigen: Du bist da, wenn man dich braucht – spürst, was andere Menschen schlaucht. Du packst mit an, hörst ihnen zu. Die Frage bleibt: „Wo bleibst denn du?“ Fühlst du dich müde und gestresst, wird es Zeit, dass du loslässt, einen Gang herunterfährst  und auf die innere Stimme hörst, die dir flüstert, was dir fehlt, was dein Herz sucht, was dich beseelt. Wie oft vergessen wir so leicht: Der Nächste wird meist nur erreicht, wenn wir Prioritäten setzen, in Gott zuerst uns selber schätzen! Gedichte zu…

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Vereinte Gegensätze

Vereinte Gegensätze: Nur wer fällt, kann sich erheben. Wer tausend Tode stirbt, schätzt Leben. Im Schatten lernt man’s Licht erst lieben. Und wer Verluste kennt, kann siegen. Drum stehe ich zu meinen Schwächen, zu meinem Scheitern, den Gebrechen, trag‘ mit Stolz die Schrammen, Narben, denn Gott bringt in die Schwärze Farben. Er ist mein Ziel, er ist die Kraft, mein Licht, mein Halt, die Leidenschaft. Er gibt auch Wunder in die Wunden und lässt mich in dem Heil gesunden! Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere…

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Über-flüssig

Was meinst du: Sind Zeiten, in denen uns das Wasser bis zum Hals steht, überflüssig? Oder können sie womöglich zu Erfahrungen werden, weil wir — im Nachhinein — durch sie neue Erkenntnisse über-flüssig an andere Menschen weitergeben dürfen? Wir wissen alle: In unserem Leben ist nicht immer alles in Fluss. Hin und wieder geht manches den Bach herunter. Die Wogen — von Krankheit, Krisen und Konflikten — bringen das Lebensboot mächtig ins Wanken. Wir kommen ins Rudern und die „Blauen Flecken am Himmel“ lassen sich nicht…

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Eine fruchtbare Zeit

Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen: Im Herbst 1996 fragte mich „unser damalige neuer Pastor“, ob ich — zusammen mit ihm — Glaubensgrundkurse für suchende und fragende Menschen durchführen wollte. Damals war ich gerade von der Bibelschule in Berlin Wannsee zurückgekehrt. Ich hatte eine Menge neue Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt und so sagte ich euphorisch zu. In der Geschichte „Kaum zu glauben“ erwähnte ich schon einmal, dass am Ende satte 14 Jahre daraus wurden, in denen ich miterleben durfte, wie viele junge und…

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Mein Traum

Als kleines Mädchen war es schon immer mein Traum, ein eigenes Buch irgendwann einmal in einem Geschäft zu entdecken! Schon mit zehn Jahren wusste ich, dass ich Autorin werden wollte. Spätestens vor ein paar Wochen ist mein Traum wahr geworden. Denn ich entdeckte  meine Biografie "Nicht auf den Kopf gefallen, oder?!“ in einer Bücherstube — zwischen den Ratgebern „Wilde Weiblichkeit“ und „It’s all good“. Ich freute mich riesig und war auch ein bisschen stolz auf mich. Denn ich weiß auch, was für ein beschwerlicher Weg hinter…

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