Ein guter Vorsatz

Am Silvesterabend fragte mich ein lieber Freund: „Hast du dir für das neue Jahr etwas vorgenommen?“ Tja, und ohne mich zu Wort kommen zu lassen, erzählte er gleich Folgendes: „Also, ich will mit dem Rauchen aufhören; ich werde nur noch an den Wochenenden ein Glas Bier trinken; ich möchte dreimal pro Woche ins Fitnessstudio gehen; ich werde seltener über die Politiker meckern; ich will meine Eltern öfters besuchen …“ Währenddessen dachte ich bloß: „Ist das alles nicht ein bisschen viel auf einmal? Würde ein guter Vorsatz…

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Entfaltungsspielräume

Willst du wissen, wodurch ich in den letzten Tagen neue Entfaltungsspielräume in meinem Leben gefunden habe? Ganz einfach! Am letzten Heiligabend lag ein kleines Präsent mit einer Karte vor meiner Wohnungstür. Ich war verblüfft und bewegt zugleich. Als ich das hübsche Papier und die Schleife allerdings entfernt hatte, kam etwas zum Vorschein, das meine Augen überhaupt nicht zum Leuchten brachte. Birgit — eine Bekannte aus meiner jetzigen Kirchgemeinde — hatte mich mit Antifaltencreme bedacht. Und dazu las ich den gutgemeinten Hinweis: „Damit du nicht so alt…

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Nüsse knacken

Kennst du das? Manchmal schafft es das Leben, dass wir abends todmüde sind! Mir ging es gestern zumindest so. Und deshalb ging ich gegen 21:00 Uhr zu Bett, um mich auszuruhen, um zu schlafen und neue Kraft zu schöpfen. Aber kaum hatte ich mich hingelegt, da hörte ich im Nebenzimmer ein permanentes leises Geräusch, das mir keine Ruhe gönnte. Knack, knack, knack — machte es in regelmäßigen Abständen. Ich erforschte näher, was das sein könnte. Und bald erkannte ich, dass meine Mitbewohner beim gemütlichen Zusammensitzen am…

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Jana Schumacher lebt in Rostock

Auf zu neuen Ufern

Weißt du noch? „Auf geht’s“ habe ich unlängst eine Geschichte in dieser Reihe betitelt. Darin erzähle ich von meinem neuen elektrischen Rollstuhl, mit dem ich mich in allen Positionen bewegen kann. Er ermöglicht es mir sogar, mich aufzurichten und eine Weile zu stehen. Ich glaubte fest: Mit einer Menge Rückenwind von oben geht es jetzt auf zu neuen Ufern. Doch schon wenige Wochen später kamen hohe Wellen von gesundheitlichen Schwierigkeiten auf mich zu.  Eines Morgens wachte ich mit unerträglichen Schmerzen auf. Natürlich fuhr ich — in…

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Wie Pia sich aufbäumte

Wie Pia sich aufbäumte Wieder einmal nahte das Weihnachtsfest. Und wieder einmal wurde Pia von ihrem Vater gefragt: „Begleitest du mich, um den Tannenbaum auszusuchen?“ Zwei Jahre lang hatte Pia sich nicht getraut, sich unter das Volk zu mischen. Sie schämte sich. Aber nun war sie 12 Jahre alt und sie ermutigte sich selbst: „Diesmal gehe ich mit Papa mit! Ich schaffe das, denn ich bin ja schon groß!“ Wagemutig antwortete sie ihrem Vater: „Ich komme mit, aber nur wenn ich den Tannenbaum ganz allein aussuchen…

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Beg-Leiter

Beg-Leiter: Du bist die Leiter hochgeklettert,  hast oben alles fest im Griff. Dann hast du Karten hingeblättert:  mein Haus, mein Auto und mein Schiff.  Du bist stolz nun auf dein Können —  auf alles das, was du geschafft, möchtest dich von nichts mehr trennen,  denn du fühlst dich ehrenhaft.  Doch bald fällst du von der Leiter,  landest heftig auf dem Bauch. Plötzlich weißt du nicht mehr weiter  und dein Selbstwert schwindet auch. Dort ganz unten fragst du grämlich: „Was bleibt mir noch? Wer bin ich nun?“…

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Das ewige Ja

Das ewige Ja: Es war stets da: Das ewige Ja,  was auch mir gilt  und mich erfüllt. Es lädt mich ein,  ich selbst zu sein,  mit meinen Werken  und meinen Stärken,  mit allen Fehlern,  in dunklen Tälern. Ich bin geschätzt  und darf ab jetzt  befreiter leben,  mir auch vergeben.  Nicht frei von Schuld,  doch mit Geduld  nehm’ ich mich an —  ganz ohne Scham. Denn ich begreife,  dass ich noch reife,  wachsen werde auf der Erde,  um zu sehen  und zu verstehen,  dass der Nächste, ja,…

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Versprechen

Versprechen:   Wie oft hab‘ ich von euch gehört: „Es reicht nicht aus; du bist nichts wert!“ Dadurch habt ihr mich sehr geprägt  und mich ganz langsam lahmgelegt. Mir ist seitdem nichts mehr gelungen.  Ich hab’ mit Zweifeln nur gerungen. Was ich bis heute nicht kapier’: Dass ich mich selber so verlier’,  wenn Menschen solche Sätze sagen  und über mich ein Urteil wagen,  obwohl sie mich nicht richtig kennen  und gar nicht alles wissen können? Was höre ich in diesen Stimmen? Ich kann ja schließlich selbst…

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Helldunkel

Helldunkel: Es gibt zwei Seiten,  die mich begleiten —  durch dieses Leben …  auf allen Wegen. Ich will sie vereinen  und nicht verneinen. Sie gehören zu mir;  das bekenne ich hier … Ich bin dunkel und hell,  langsam und schnell,  hungrig und satt,  lebhaft und matt,  ärmlich und reich,  standhaft und weich,  müde und wach,  kraftvoll und schwach,  aufrecht und krumm,  lauthals und stumm,  riesig und klein,  schuldig und rein … Das Heile, die Schrammen  bringt Einer zusammen — der bei mir verweilt,  mit mir alles…

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Geh Fühlen

Geh Fühlen: Ich bin nicht mehr so aufgeschreckt, denn ich hab’ jetzt ganz neu entdeckt: Ich kann viel mehr, als ich heut spür’, sodass ich schon die Angst verlier, ganz klein und ohnmächtig zu sein. Ich lass’ mich neu aufs Leben ein. Es hält viel Schönes noch bereit – trotz mancher großer Traurigkeit. Und außerdem stehst du zu mir. Für deine Liebe dank’ ich dir. Du lässt mich wirklich nie allein. Mir gilt dein Ja und nicht dein Nein. So wird dies Fühlen zum Geschenk: Ich…

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Gut genug

Gut genug: Du warst lange auf der Flucht —  vor dir selbst, vor deinem Leben. Du hast Bestätigung gesucht,  dir keine Zuwendung gegeben.  Du hast dich stetig aufgerafft,  drehst dich immerzu in Kreisen,  hast dann dich dabei geschafft,  willst es andern nur beweisen.  Ja, du bist nicht ganz perfekt;  du bist einzigartig anders. Hier und dort ist ein Defekt. Trotzdem bist du doch besonders.  Denn du bist ein Einzelstück,  musst mit keinem dich vergleichen. Du hast Stärken und Geschick,  Schönheitsfehler auch desgleichen.  Du bist Licht und…

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Wunder-Voll

Wunder-Voll: Du bist eine Kostbarkeit – seit jeher und für allezeit… ob du dich auch dagegen wehrst oder dich noch selbst entehrst, ob du alt bist oder jung – mit ganz viel oder wenig Schwung, ob du in Dur singst oder Moll – für Gott bist du stets wunder-voll! Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was andere Menschen eventuell anspricht. Und wenn Sie, meine liebe Leserin und mein lieber Leser, das…

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(K)risen-Stark

(K)risen-Stark: Ich dachte: Nun ist es zu spät,  als meine Welt zusammenbrach,  hab’ nicht gewusst, wie’s weitergeht. Mein Herz war traurig, mächtig schwach.  Es lag lange unter Trümmern.  Und es rang so sehr nach Luft. Dann kamst du; hast dich gekümmert  und es roch nach Hoffnungsduft. Du hast den Schutt dann abgetragen  und den Schmutz vom Herz entfernt.  Demzufolge kann ich sagen,  ich hab’ so viel von dir gelernt:  Denn meine Welt geht niemals unter,  weil du sie in Händen hältst. Und manche Krise macht sie…

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Verglücklicht

Verglücklicht: Ich kann es kaum glauben:  Doch du lädst mich ein,  mir selbst zu erlauben,  hier glücklich zu sein. Ich hatte mich verurteilt,  mich selbst abgelehnt. Die Seele schien verbeult;  ich hatte mich geschämt — für alles, was nicht glückte,  was nicht glorreich war,  worin ich mich verstrickte … So machte ich mich rar. Ich sah mich ungern an,  hab’ wertlos mich gefühlt  und glaubte irgendwann: Ich hab’ das Glück verspielt,  bis du mich sanft berührt, an mich erinnert hast. Ich war dann unbeirrt, warf ab…

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Unter-stützt

Unter-stützt: Sind Adlerjungen erstmal groß,  dann wird die Mutter rigoros  und auch ein bisschen rabiat,  weil sie den Wunsch im Herzen hat: Die Kleinen sollen bald erkennen,  dass sie — wie Mama — fliegen können.  Sie wirft die Daunen aus dem Nest,  in die es sich gut kuscheln lässt. Auch das Moos muss nun verschwinden. Die Kinder sollen nichts mehr finden,  was ihnen Nestwärme verspricht;  sie spüren, wie es pikst und sticht … Zum Nachwuchs sagt sie dann beizeiten:  „Ihr habt jetzt zwei Möglichkeiten:  „Ihr könnt sogleich von…

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Ent-Wicklung

Ohne meine liebe Assistentin Hanka könnte ich heute einpacken. Denn sie hilft mir gerade, das Geburtstagsgeschenk für meine beste Freundin einzupacken. Während wir also — bei einem Tässchen Kaffee und einem Stück Kuchen — am Esstisch sitzen und es uns gutgehen lassen, nimmt sie das Präsent in die Hand, um es in das hübsche Papier einzuschlagen und mit einer Schleife zu versehen. „Es ist ein schöner Brauch, dass wir Dinge einwickeln, damit das Gegenüber es mit ein wenig Spannung und Vorfreude am Feiertag wieder auswickelt beziehungsweise…

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Die Treffen mit ihr

Seit ungefähr einem Jahr verabrede ich mich täglich mit ihr: der innigsten Bekannten, mit der ich zeit meines Lebens verbunden bin. Je nach dem, wie es das Wetter erlaubt, suchen wir uns am Meer — für ungefähr eine halbe Stunde — ein ruhiges Plätzchen. Wir machen im Park einen Spaziergang oder setzen uns zusammen auf mein Sofa. Die Treffen mit ihr sind für mich etwas ganz Besonderes geworden!  Wenn wir uns — ganz bewusst — begegnen, fragen wir uns stets:  Wo bist du heute am Rudern? …

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Frühlingsherz im Winter

Frühlingsherz im Winter: Das Herz hat sich erkältet  im Winter jener Zeit. Es gab so viel, was quälte …  die große Traurigkeit.  Nun liegt es matt danieder — so leer und doch so voll. Es singt zwar seine Lieder,  doch leider nur in Moll. Es möchte so gern tanzen  und nicht im Schnee erfrier’n,  will neue Hoffnung pflanzen, den Frühling wieder spür’n. Da hat es sich entschlossen,  die Not sich anzuseh’n. Die Tränen sind geflossen,   das Schwere konnte geh’n.  Das Herz kann sich nun regen   und fühlt den…

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Schreibt euch selbst einmal einen Brief

Es war eine unbeschreiblich gute Erfahrung: Als sich im Jahre 1995 die Zeit auf der Bibelschule dem Ende neigte, ermutigten uns unsere Lehrer: „Schreibt euch selbst einmal einen Brief! Haltet darin fest, was ihr — hier in Berlin Wannsee — für euch erkannt habt, was ihr euch immer wieder einmal in Erinnerung rufen wollt, woraus ihr Lehren gezogen habt … Steckt das Blatt Papier in einen Kuvert, notiert die Adresse von eurem Zuhause darauf. Und — dann gebt uns die Schriftstücke. Nach ungefähr einem Jahr werden…

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Wutdurchbrüche

Ich habe einem Bekannten vor einigen Monaten ganz beiläufig erzählt, dass ich auf meiner Homepage einer meiner Rubriken den Namen „Mut-Entbrannt“ gegeben habe. Und da er Psychologe von Beruf ist, ging er sofort davon aus: „Na, wenn du jetzt mutentbrannt bist, dann musst du auch schon öfters so richtig wutentbrannt gewesen sein!“ Ich glaube: Damals schaute ich ihn nur entgeistert an und dachte für mich ganz begeistert: „Ich möchte in meinem Leben — in der Tat — keine Wutdurchbrüche haben!“ Ehrlich gesagt: Mit der Wut hatte…

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Eine Weide für meine Augen

Endlich hatte ich wieder einmal einen freien Tag … ganz ohne Termine. Das kommt selten bei mir vor. Und genau darum genieße ich solche „Frei-Tage“ umso mehr. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf — in „meinen“ Park. Hier kam ich immer zur Ruhe; hier konnte mich der Himmel erden. „Wie lange habe ich hier schon keinen Spaziergang mehr gemacht?“, überlegte ich. „Es muss vor der Weihnachtszeit und dem harten, kalten Winter gewesen sein — vor meiner Corona-Erkrankung und den langwierigen Nachwirkungen …“ Als ich…

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Mitten im Frühling

Während ich diese Zeilen schreibe, ziehen die letzten Tage des Wonnemonats Mai an mir vorüber. Ich sehe aus dem Fenster und staune, wie die Bäume in voller Blüte stehen. Das saftige Grün an den Büschen und auf der Wiese tut meinen Augen wohl. Fröhlich zwitschern die Vögel ihre Lieder, wobei sie von der Sonne angestrahlt werden. Und die Menschen, die eilig oder bedächtig vorbeigehen, tragen T-Shirts und kurze Hosen. Ihnen scheint warm zu sein — mitten im Frühling.  Auf mich färben diese Frühlingsgefühle im Augenblick allerdings…

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Vogel(un)frei

Vogel(un)frei: Ein Vogel sitzt im Bauer —  und das schon lange Zeit. Sein Herz ist voller Trauer;  er weiß um Angst und Neid. Denn durch die Gitterstäbe sieht er den Brüdern zu. Er möchte sich erheben  und findet keine Ruh’. Im Traum, da kann er fliegen —  beschwingt von Ast zu Ast. Ihm fehlt so das Vergnügen …  ganz frei von seiner Last. Er traut sich nicht zu singen, so wie’s die andern tun. Die Stimme will schon klingen;  doch fehlt ihr nur der Ton.  Im Lauf der…

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Zeilensteine

Zeilensteine: Das habe ich noch nie erlebt,  bin im Himmel fast geschwebt, als wir uns vor Jahren fanden,  uns auf Anhieb gut verstanden.  Es war so unheimlich … Magie;  sie stimmte bei uns: die Chemie.  Alles haben wir uns anvertraut und zueinander aufgeschaut. Wir haben gern und oft gelacht  und viele Pläne auch gemacht,  bis die schweren Zeiten folgten. Der Himmel zeigte dunkle Wolken,  die unsere Herzen frieren ließen. Die Liebe konnte nicht mehr fließen.  Allmählich wurden wir uns fremd. Und deshalb sind wir nun getrennt.…

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Mein Herz steht auf

Mein Herz steht auf: Mein Herz steht auf dem Hügel  und wird von dem Meer umspült. Ihm wachsen kleine Flügel,  weil es nun wieder fühlt. Es hat die große Trauer,  die Wut kennengelernt. Die Sonne hat auf Dauer  es zärtlich, sanft erwärmt.  Trotz seiner großen Narben fühlt es sich fast wie neu,  erstrahlt in hellen Farben  und fliegt sich langsam frei. Es wird vom Wind getragen —  dorthin, wo es gern schlägt,  wo Herzen fast verzagen …  mit Liebreiz angeregt! Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von…

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Selbstwert mit Gefühl

Selbstwert mit Gefühl: Du lässt dich heute treiben …  im Meer, das dich bewegt. Du kannst es kaum beschreiben,  wie dich das Wasser trägt. Das willst du nur erspüren,  bewahrst jetzt ruhig Blut. Es gibt nichts zu verlieren. Mit dir ist alles gut! Du hast dich abgestrampelt —  vielleicht dein Leben lang,  in dir auch viel zertrampelt;  das war kein schöner Gang. Du wurdest immer müder, bewahrtest deinen Schein. Doch heute bist du klüger;  es geht nur um dein Sein.  Du hast doch eine Ehre,  ein…

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Alltagsheld

Alltagsheld: Weißt du, was? Ich bin begeistert!  Du hast schon so viel erreicht,  hast dein Leben gut gemeistert. Dabei war es niemals leicht! Du hast Menschen Mut gegeben, Hoffnungszeichen auch gesetzt. Und du wirst in deinem Leben  von so vielen sehr geschätzt.  Dabei lagst du tief am Boden,  hast den Abgrund oft geschaut.  Doch du hast dich dann erhoben,   auch wenn dir vor Schwerem graut. Schmerzhaft spürst du deine Wunden,  siehst im Aufstehen eine Chance,  hast dich darin neu erfunden.  Und nun lebst du die…

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Der Perlenkrug

Es war einmal ein Krug, der in sich zerrissen war. Er lamentierte oft: „Keiner mag mich! Ich werde überhaupt nicht von den Menschen geschätzt. Dabei bin ich doch der Perlenkrug!“, meinte er.  Als Johanna das Wehklagen dieses gebeutelten Gefäßes vernahm, setzte sie sich zu ihm. Irgendwie weckten seine Worte ihre Neugier. „… der Perlenkrug?“, fragte sie zurück. Davon habe ich noch niemals etwas gehört… Was möchtest du denn von uns Menschen?“  „… eure Tränen!“, antwortete er wie selbstverständlich. Johanna war irritiert. „Warum ausgerechnet unsere Tränen…?“, wollte…

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Das Perlen-Wunder im Leben

Das Perlen-Wunder im Leben: Ich hörte von der Muschel, in die ein Sandkorn drang. Sodann folgte Genuschel: „Das ist mein Untergang! Ich will das Ding nicht haben… Es tut nur weh; es stört!“ So fing sie an zu klagen; danach war sie empört. Es dauerte sehr lange - die Muschel fügte sich. Ihr war zwar angst und bange, weil dieses Korn nicht wich! Sie hat es angenommen. Der kleine Querulant verwandelt sich vollkommen zur Perle - ganz brillant. So will ich mich nicht wehren, nehm’ an,…

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Der Ermutiger

Durch einen Unfall war eine Frau gezeichnet. Vor der Operation setzte sich ein Seelsorger zu ihr ans Bett. „Wie fühlen Sie sich heute?“, fragte der Ermutiger die Patientin. „Ach, irgendwie schlagen zwei Seelen in meiner Brust!“, gestand die kranke Frau. „Ich bin so froh, dass ich überlebt habe. Dadurch habe ich begriffen, dass ich stärker bin, als ich denke. Das Leben hat noch etwas mit mir vor. Da möchte am liebsten der Tiger in mir ‘raus… Doch da ist auch noch diese andere Seite in mir!“,…

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