Eine Weide für meine Augen

Endlich hatte ich wieder einmal einen freien Tag … ganz ohne Termine. Das kommt selten bei mir vor. Und genau darum genieße ich solche „Frei-Tage“ umso mehr. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich auf — in „meinen“ Park. Hier kam ich immer zur Ruhe; hier konnte mich der Himmel erden. „Wie lange habe ich hier schon keinen Spaziergang mehr gemacht?“, überlegte ich. „Es muss vor der Weihnachtszeit und dem harten, kalten Winter gewesen sein — vor meiner Corona-Erkrankung und den langwierigen Nachwirkungen …“ Als ich…

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Aufgebäumt

Aufgebäumt: „Ob der Baum im Innern wettert?”,  frag’ ich in der Winterzeit.  „Denn der Sturm hat ihn entblättert.  Wo ist denn sein Sommerkleid? In dem Frühling gab er Blüten  und nach Wochen reife Frucht. Doch dann kam des Windes Wüten,  das Entlauben auch mit Wucht.“ „Nein, ich bin nicht aufgelöst  und schon gar nicht durch den Wind. Hat der Herbst mich auch entblößt —  etwas Neues schon beginnt.  Jede Wurzel tief im Boden  nährt das Leben in mir drin. Und die Krone zeigt nach oben;  ich…

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