Hin-Gaben

Hin-Gaben: Es gibt so viele gute Gaben,  die ich so frei empfangen habe: Gesundheit will ich gleich erwähnen,  all das, was ich zu mir nehme —  das Brot, das Wasser, das Gekochte,  auch wenn ich Reis noch niemals mochte.  Ich hab’ zwei Zimmer und ein Bett,  das Hemd, die Hose, ein Jackett …  Doch neben materiellen Sachen  gibt es das Weinen und das Lachen —  mit meinen Freunden wohlgemerkt,  denn das Zusammensein bestärkt.  Ich weiß um Nachbarn und Kollegen;  Verwandtschaft ist ein großer Segen. Und auch…

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Das Buch MutMachPerlen

Ich erinnere mich noch gut: Es war Anfang April 2022. Am Vormittag erhielt ich eine E-Mail von einem Herrn der Schöpfung, den ich nicht kannte, von dem ich noch niemals etwas zuvor gehört hatte und der mir nichts sagte: Rainer Zilly. Und doch sagte er etwas in der Nachricht zu mir: „Ich bin über Facebook auf dich gestoßen und sehe, dass du eine Mutmacherin bist. Würdest du für das Buch MutMachPerlen eine Geschichte schreiben?“ Damals machte ich ja gerade meine Schmerztherapie. Am Tag zuvor hatte ich…

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Hingezogen

Hingezogen: Dein Herz hat meins ganz tief berührt  und mich zu dir sanft hingeführt. Nun weiß ich mich nicht mehr allein;  du gibst der Seele ein Daheim,  in dem sie sich geborgen fühlt —  von deiner Liebe zart umhüllt. Ich muss mich vor dir nie verstellen,  kann im Vertrauen dir erzählen,  was mich beschämt und mich bedrückt,  beflügelt, stärkt und auch erquickt.  Dein Mitgefühl ist riesengroß —  die Liebe ganz bedingungslos. So darf ich mich fest an dich schmiegen,  in deiner Milde mich nun wiegen. Ich…

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Friedvoll hinterfragt

Friedvoll hinterfragt: Liebst du im Grau die Vielfalt der Farben? Merkst du den Reichtum im vielen Darben? Suchst du die Versöhnung nach einem Streit? Tanzt du mit Freude auch mitten im Leid? Glaubst du im Sterben ans ewige Leben? Suchst du im Fallen die Kraft zum Erheben? Spürst du in Krankheit das bleibende Heil? Ahnst du das Größte im kleinen Detail?  Nutzt du den Schatten im strahlenden Licht? Siehst du die Träne im frohen Gesicht? Hörst du das Schweigen hinter dem Reden? Glaubst du in Krisen…

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Wie ein Garten sein

Wie ein Garten sein: Ich möchte wie ein Garten sein,  weil er sich stetig wandelt. Ich bin dann selbst bei mir daheim  und will nur leise handeln.  Dem Sturm, dem Winter halt’ ich stand,  hab’ Kraft in mir gespeichert,  was hier — auf diesem kleinen Land — die Welt um mich bereichert. In jedem Frühling treib’ ich neu;  ich will nichts hinterfragen  und fühle mich ganz frisch und frei,  zu blüh’n und auszuschlagen.  Im Sommer reife ich heran;  ich will mich gar verschwenden,  bis ich im…

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Mehr-Blick

Mehr-Blick: Er und sie sind frisch vermählt  und geben nun ein großes Fest,  weil einfach nur die Liebe zählt,  die sich mit Freunden feiern lässt. Sie haben wochenlang geplant,  damit kein Missgeschick entsteht.  Doch sie haben nicht geahnt,  dass viel zu früh der Wein ausgeht. „Was sollen unsre Gäste denken;  was biete ich noch allen an?  Ich hab’ nichts, um einzuschenken!“,  denkt enttäuscht der Bräutigam.  Doch — auch Jesus ist zugegen;  tritt für all die Menschen ein.  Er bringt Freude und auch Segen;  verwandelt Wasser nun…

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Gut durchgeführt

Gut durchgeführt: Du bist mein wunderbarer Hirte, der mich bis hierher gnädig führte. Und du tust es heut und morgen;  bei dir bin ich stets geborgen,  weil du mich ja von Herzen liebst  und mir nur das Beste gibst. Ich werde keinen Mangel leiden;  du bringst mich auf gute Weiden  und leitest mich zur Wasserstelle. Ich bin bei dir doch an der Quelle,   weil du mich gute Wege führst  und mich dabei begleiten wirst. Du lässt mich niemals aus den Augen.  Und wenn Täler mich…

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Leben in Fülle

Leben in Fülle: Ich spüre in der Stille,  wie gut du zu mir bist. Ich hab’ in dir die Fülle,  weil Leben überfließt. Denn du bist meine Quelle,  die mich hier nährt und tränkt,   die mir vor Ort und Stelle  nur reine Liebe schenkt.  Ich spüre in der Tiefe,  wie reich du mich gemacht.  Du bist die größte Hilfe —  auch mitten in der Nacht.  Ich lern’ zu unterscheiden,  was Wert hat und was nicht. Du bist in allem Leiden  die Kraft und Zuversicht.  Ich…

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Ich mach‘ mich auf

Ich mach’ mich auf: Ich mach’ mich auf und komm’ zu dir, lass’ das, was stört, nun hinter mir. Die Sehnsucht hat damit ein Ende;  ich leg’ mein Sein in deine Hände. Längst kamst du, Gott, mir entgegen – mit deiner Liebe, mit dem Segen. Und weil du mir ganz nahe kommst, sogar in meiner Seele wohnst, kann ich es auch in mir erspüren, wie Himmel und Erde sich berühren. Trotz Grenzen und so mancher Schmerzen hab‘ ich nun den Himmel im Herzen! „Ich will mich…

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Total erfüllt

Wir waren bereits etliche Kilometer unterwegs, als das Armaturenbrett unseres Autos anzeigte, dass der Kraftstoff allmählich zur Neige ging. Also wollten wir schleunigst eine Tankstelle anfahren, damit wir nicht früher oder später auf der Strecke (liegen)bleiben würden. An der Zapfsäule dachte ich auf einmal: „Abgefahren …“ Nachdem unser Fahrer nämlich getankt hatte, war mir so, als ob aus der Motorhaube ein Freudenruf drang: „SUPER! Danke, jetzt bin ich wieder total erfüllt!“  Als wir wieder abgefahren waren, musste ich noch länger über diese Szene nachdenken. Mir wurde…

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Ewige Augen-Blicke

Ewige Augen-Blicke: Ich kann es oftmals gar nicht glauben:  Ein Funkeln ist in deinen Augen. Du hast ein freundliches Gesicht  und lächelst — fällt dein Blick auf mich. Du bist mir ewig zugewandt;  das habe ich durch dich erkannt.  Und wenn ich mich dir doch entziehe,  vielleicht auch manchmal vor dir fliehe,  so kommst du mir ganz still entgegen —  auf allen Ab- und Umwegen. Wo ich auch steh’, ist dir vertraut,  denn du hast mich ja angeschaut.  Und wenn ich leide — manche Qual  im…

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Angekommen

Angekommen: Zu dir, Herr, darf ich kommen;  du nimmst mich auf — bei dir. Du heißt mich heut willkommen;  weit offen steht die Tür.    Du schließt mich in die Arme;  ich schmieg’ mich bei dir an. Und du lässt mich erahnen,  dass ich hier bleiben kann. Egal, was ich mir dachte,  wohin es mich auch trieb,  was ich an Fehlern machte —  dein Sehnen nach mir blieb. Und nun sind wir verbunden; du stößt mich nicht hinaus. Jetzt hast du mich gefunden;  bei dir bin…

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Ergreifend von Gott ergriffen

Ergreifend von Gott ergriffen: Ich hab´s noch nicht begriffen; es ist fast wie ein Traum. Doch bin ich jetzt ergriffen: Ich darf dir, Gott, vertrau´n. Du bist mein Licht, mein Leben, die Hoffnung und das Ziel. Du hast mir Halt gegeben, nachdem ich so tief fiel. Ich lief in deine Arme. Sie waren ausgestreckt. Ich spürte dein Erbarmen, hab´ Liebe erst entdeckt. Seitdem blick´ ich nur vorwärts, ergreife deine Hand und liebe so dein Vaterherz. Es ist mir zugewandt und lässt mich ganz vergessen, was früher…

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Unverblümt

Unverblümt: „Seht die Blumen auf dem Felde…- Was ist das doch für ein Gemälde! In ihrer großen Farbenpracht sind sie nur für euch gemacht. Auch schuf ich sie in vielen Arten für die Wiese, für den Garten. Sie weben und sie spinnen nicht, bekleiden hier auch keine Pflicht. Sie sind nur herrlich anzusehen und müssen auch schon bald vergehen. Ich hab' die Blumen schon sehr gern, doch ihr seid mein Augenstern, erwählt, gekrönt, mein größtes Glück! Euch habe ich noch mehr im Blick. In mir seid…

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Ausstrahlung

Ausstrahlung: Lebst du mit mir vertraut, versöhnt, bist du mit Herrlichkeit gekrönt, bist heilig und mein Ebenbild, mit Liebe, Kraft und Geist erfüllt, Licht der Welt und auch das Salz, Gottes Tempel ebenfalls. Du bist die Magd oder der Knecht, bist reingewaschen und gerecht. Du bist eine neue Kreatur – ob mit, ob ohne Abitur. Ist dir klar – als Freund des Herrn – hab´ ich deine Nähe gern? Du bist ein Bürger meiner Welt, von Anfang an durch mich erwählt! So halte dich nicht mehr…

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Gott gibt mee(h)r

Gott gibt mee(h)r: Du schickst mich auf das weite Meer, wo nur herrscht – das Unbehagen, weil ich spür‘, dass ringsumher meine Füße kaum noch tragen. Ich bin von Wellen hier umgeben. Auch der Wind bläst ins Gesicht. Ich fürchte mächtig um mein Leben, und es sinkt die Zuversicht. Doch auf dem weiten, großen Meer kann ich mich auf dich verlassen. Da bist auch du, mein treuer Herr. Ich will deine Hand erfassen, die mich hält und weiterbringt. Im Glauben darf ich auf dich sehen, weil…

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Sorgen erleben

Sorgen erleben:   Das Sorgen zerrt an deinen Nerven und raubt dir eine Menge Kraft. Gott bittet dich, auf ihn zu werfen, was dich herumtreibt, was dich schafft. Er kann wirklich für dich sorgen, denn er hat den Überblick. Um dein Gestern, Heute, Morgen kümmert er sich recht – geschickt! „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7) Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere Leidenschaft von mir. Denn schließlich kann ich mit einigen wenigen Worten recht viel ausdrücken, was…

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Fruchtbar

Fruchtbar: Am Weinstock hängen Reben —  so saftig und so prall. In allen steckt das Leben;  das sieht man überall.  Sie lassen sich nur hängen, und niemand treibt sie an,  sich richtig anzustrengen;  sie sind am Weinstock dran.  Hier wollen sie nur bleiben  und denken nicht an Flucht. So geht das Wachsen, Treiben;  dadurch bringen sie Frucht.  Ich möchte neu begreifen,  was in dem Gleichnis klingt: Ich werde wachsen, reifen,  wenn es mir auch gelingt,   beim Schöpfer „abzuhängen“,  bewusst bei ihm zu sein. So kann…

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Die Seele ist ein Blumenbeet

Die Seele ist ein Blumenbeet: Die Seele ist ein Blumenbeet;  du hast den Samen ausgesät.  Da blühen nun „Vergissmeinnicht“ —  bei Wärme und im Sonnenlicht.  Und wenn dann in der kleinen Welt  der Sturm weht und der Regen fällt,  wenn Schnee die Erde auch bedeckt  und meine Blümchen fast versteckt,  dann denk’ ich an ihr Himmelsblau  und weiß auch wieder ganz genau,  dass du sie dennoch hegst und pflegst  und deine Arme um sie legst,  damit sie wachsen und gedeihen  und weiter Freude hier verleihen!  Gedichte…

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Leben mit Schmerzen – gesund im Herzen

Als im Januar 2019 meine Biografie "Nicht auf den Kopf gefallen, oder?!" auf den Markt kam, veranlasste der Neufeld Verlag, dass dazu ein kurzer Werbefilm mit mir gedreht wurde. Erst im Nachhinein erfuhr ich, dass ihn der christliche Fernsehsender ERF „Leben mit Schmerzen — gesund im Herzen“ betitelte. An diesen Slogan musste ich jetzt so oft wieder denken, nachdem feststand, dass meine viermonatige Schmerztherapie keinerlei Erfolge zu verzeichnen hatte. (In den Beiträgen „Seit beinahe 40 Jahren“ und „Auf eine Wellenlänge“ habe ich hier auf der Homepage…

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Über-flüssig

Was meinst du: Sind Zeiten, in denen uns das Wasser bis zum Hals steht, überflüssig? Oder können sie womöglich zu Erfahrungen werden, weil wir — im Nachhinein — durch sie neue Erkenntnisse über-flüssig an andere Menschen weitergeben dürfen? Wir wissen alle: In unserem Leben ist nicht immer alles in Fluss. Hin und wieder geht manches den Bach herunter. Die Wogen — von Krankheit, Krisen und Konflikten — bringen das Lebensboot mächtig ins Wanken. Wir kommen ins Rudern und die „Blauen Flecken am Himmel“ lassen sich nicht…

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Auf eine Wellenlänge

Seit beinahe 40 Jahren begleiten mich treue Wegbegleiter durch das Leben: meine Schmerzen. In der gleichnamigen Geschichte habe ich ja bereits angedeutet, dass es natürlich mein größter Wunsch ist, dass sie mich — zumindest zeitweise — verlassen. Und deshalb habe ich mich vor vier Monaten entschlossen, mich einer Schmerztherapie zu unterziehen. Heute möchte ich dir — auf eine Wellenlänge — erzählen, was mich unterdessen bewegt … Vielleicht kommt dir ja auch der Gedanke, warum ich fast vierzig Jahre gewartet habe? Ganz ehrlich: Ich hatte Angst davor, den…

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Eine fruchtbare Zeit

Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen: Im Herbst 1996 fragte mich „unser damalige neuer Pastor“, ob ich — zusammen mit ihm — Glaubensgrundkurse für suchende und fragende Menschen durchführen wollte. Damals war ich gerade von der Bibelschule in Berlin Wannsee zurückgekehrt. Ich hatte eine Menge neue Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt und so sagte ich euphorisch zu. In der Geschichte „Kaum zu glauben“ erwähnte ich schon einmal, dass am Ende satte 14 Jahre daraus wurden, in denen ich miterleben durfte, wie viele junge und…

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Ausgesetzt

Über zwei Jahre leben wir nun schon mit der Corona-Pandemie. Und immer noch sind wir dem kleinen Virus, der große Brüche, Einbrüche und Umbrüche anrichtet, ausgesetzt. Viele unter uns leiden nicht nur in körperlicher Hinsicht, sondern auch psychisch, wirtschaftlich und sozial. Keiner von uns dachte im Jahr 2019, dass wir uns wochen- und monatelang isolieren mussten. Wir waren und sind gezwungen, andere und uns zu schützen, damit wir uns nicht gegenseitig anstecken.  Irgendwie erinnert mich das an die zehn aussätzigen Männer. Auch ihre Krankheit ist ansteckend.…

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Mächtig hilflos, kräftig schwach

Mächtig hilflos, kräftig schwach: „Ich bitte dich, Herr: Mach’ mich stark,  damit ich mehr zu tun vermag,  was dich erfreut und dich verehrt    und auch ganz viele Menschen stärkt! Ich würde dafür alles geben —   Geld und Zeit, das ganze Leben. Denn ich fühle mich so schwach;  die Kräfte lassen langsam nach!“  So bin ich still in den Gebeten  oftmals schon vor Gott getreten.  Den Wunsch hat er mir nicht erfüllt,  doch mich in Frieden eingehüllt  und mir ein Wort ins Herz geschenkt,  dass…

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Ein reichlich armer, reicher Knabe

Ein reichlich armer, reicher Knabe: Ein reichlich armer, reicher Knabe  hing zutiefst an seiner Habe —  vielleicht am Schloss, an dem Konzern.  Und dennoch suchte er den Herrn,  weil er in seiner Seele spürte,  dass all das Raffen zu nichts führte. Er fragte nach des Lebens Sinn  und wusste nicht: „Wo komm’ ich hin,  wenn‘s nun mit mir zu Ende wäre?“  In ihm war eine tiefe Leere.  Er wollte noch vor seinem Sterben ganz einfach auch den Himmel erben.  Der Herr des Lebens sagte bloß: „Lass…

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Seit beinahe 40 Jahren

Seit beinahe 40 Jahren begleiten mich Schmerzen durch das Leben. Und es sind wirklich treue Weggefährten — ob ich es nun will oder nicht. Ich erinnere mich noch gut, wie ich mit 14 Jahren heftige Krämpfe in meinen Beinen bekam, sodass ich irgendwann nicht mehr laufen konnte und auf einen Rollstuhl angewiesen war. Später kamen noch Schmerzen in meinen Armen, in meinen Schultern, in meinem Rücken … dazu. Und bis heute wechseln sich die einzelnen Beschwerden kontinuierlich ab, sodass es eigentlich keinen Tag mehr gibt, an…

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Eine wüste Zeit

Hast du auch schon einmal erlebt, dass eine Wüstenzeit eine wüste Zeit ist? Ich auch! Da kommt mir gleich wieder ein Tag im Februar des Jahres 1995  in den Sinn. Eigentlich saß ich gerade in einer großen, schönen Oase; ich war auf der Bibelschule in Berlin Wannsee. Mit acht Kursteilnehmern erlebte ich wohl eine der intensivsten Monate meines Lebens, weil ich unheimlich viel über mein Lieblingsbuch und den Herrn der Geschichte lernen durfte. Und außerdem war die Umgebung so herrlich, dass ich das schöne Fleckchen Erde nicht…

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Sichtlich unsichtbar

Vorgestern war ich wieder einmal auf meiner Homepage. Ich hatte gerade ein Gedicht geschrieben und wollte es nun hochladen, damit sich alle meine Besucher*innen daran erfreuen könnten. Aber — dann passierte es: Während ich das passende Bild integrierte, kam … aus heiterem Himmel … eine Meldung. In einem separaten Fenster las ich: „Sie haben einen kritischen Fehler auf der Website!“ Mit meinem lückenhaften Wissen tat ich alles, was ich konnte, um der Sache auf den Grund zu gehen. Doch nach stundenlangem Arbeiten erschien der Hinweis: „Sie…

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Das Fest ohne Ende

Das Fest ohne Ende: Ich will feiern „das Fest ohne Ende“,  das im Stall seinen Anfang nahm. Denn Gott brachte für uns die Wende,  als sein Sohn auf die Erde kam. Er war hier, um für uns zu sterben,  um im Inneren uns zu befrei’n. Und so stellte er sich dem Verderben,  ließ sich ganz auf das Menschsein ein. Nach drei Tagen ist er auferstanden,  hat den Tod und den Teufel besiegt.  Dadurch können wir ganz neu anfangen,  denn Gott zeigt uns, wie sehr er uns…

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