Mensch-Sein

Mensch-Sein: Der eine sieht in dir den Könner  oder auch den großen Gönner. Der nächste hält dich für die Niete  und nennt dich manchmal Knalltüte. Für einen bist du dann der Spinner;  der andre nennt dich auch Gewinner. Dein Partner kost dich Schnuckelhase;  der Ex-Freund schimpft nur: Trübe Tasse.  Menschlich wirst du dem erscheinen,  der mit sich selber ist im Reinen,  der seine Gaben, Grenzen kennt,  sich selten „Lehrer“, „Loser“ nennt.      Wer ins Spiegelbild gesehen,  kann den Nächsten gut verstehen,  der durch Leid und manchen Schmerz …

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Das ewige Ja

Das ewige Ja: Es war stets da: Das ewige Ja,  was auch mir gilt  und mich erfüllt. Es lädt mich ein,  ich selbst zu sein,  mit meinen Werken  und meinen Stärken,  mit allen Fehlern,  in dunklen Tälern. Ich bin geschätzt  und darf ab jetzt  befreiter leben,  mir auch vergeben.  Nicht frei von Schuld,  doch mit Geduld  nehm’ ich mich an —  ganz ohne Scham. Denn ich begreife,  dass ich noch reife,  wachsen werde auf der Erde,  um zu sehen  und zu verstehen,  dass der Nächste, ja,…

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Was wir widerspiegeln

Was wir widerspiegeln:  Schaust du manchmal in den Spiegel und hast du schon einmal gedacht: „Das ist ein echtes Gütesiegel —   ich bin wunderbar gemacht!?“ Wie häufig nörgelst du herum? Das Haar ist dünn, die Nase krumm. Das Grübchen stört dich im Gesicht   und vielleicht auch dein Gewicht.  Du hast Wunden, Narben, Risse. Doch — das sind nur die Umrisse, deine feinen Eigenheiten. Es zählt doch mehr die Innenseite. Denn da ist der Experte;  er gibt dir eignen Werte: die Würde, die unantastbar bleibt……

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Der Weg zu mir

Der Weg zu mir: Du hattest nochmal angefangen  und warst den weiten Weg gegangen.  Er war steinig und verschlungen —  mit Tälern und Erhebungen.   Du wolltest trotzdem nicht zurück  und nahmst das Ziel in deinen Blick. So viele Steine trugst du mit;  du fühltest sie bei jedem Schritt, und warfst sie ab: die schwere Last.  Du hieltst nur fest, was zu dir passt, sodass du dich im neuen Land  allmählich auf dich selbst besannst! Hier nimmst du dich inzwischen ernst;  du hörst nun auf dein eigenes…

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Schreibt euch selbst einmal einen Brief

Es war eine unbeschreiblich gute Erfahrung: Als sich im Jahre 1995 die Zeit auf der Bibelschule dem Ende neigte, ermutigten uns unsere Lehrer: „Schreibt euch selbst einmal einen Brief! Haltet darin fest, was ihr — hier in Berlin Wannsee — für euch erkannt habt, was ihr euch immer wieder einmal in Erinnerung rufen wollt, woraus ihr Lehren gezogen habt … Steckt das Blatt Papier in einen Kuvert, notiert die Adresse von eurem Zuhause darauf. Und — dann gebt uns die Schriftstücke. Nach ungefähr einem Jahr werden…

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Manche Leute tun nicht gut

Manche Leute tun nicht gut: Manche Leute tun nicht gut: Sie rauben Kraft und jeden Mut. Wie sie wollen, soll ich springen, und dabei wird mir nie gelingen, die Erwartung zu erfüllen — ihre Sehnsucht ganz zu stillen. Stetig plagt mich das Gewissen, noch mehr für sie tun zu müssen. Denn das reden sie mir ein: Ich muss für sie verfügbar sein.  Selbstverständlich will ich lieben  und mich auch in Demut üben. Doch hab’ ich alles ausprobiert  und die Herzen nicht berührt, mache ich mich mächtig…

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