Aus der Vogelperspektive

Weil ich heut einmal gar nichts tu’, schau’ ich den schlauen Vöglein zu, wie sie mir große Freude bringen – mit ihrem Leben, ihrem Singen, obwohl sie erstmal gar nicht wissen, wo sie Futter suchen müssen. Sie trauen Gott wohl unbekümmert, weil er sich stetig um sie kümmert, und ihnen, was sie brauchen, schenkt – Tag für Tag gern an sie denkt. Ich überlege, komm’ zum Schluss, dass ich mich nicht so sorgen muss – um Kleidung, Trinken und das Essen: Mein Gott wird mich ja…

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Unverblümt

Seht die Blumen auf dem Felde…- Was ist das doch für ein Gemälde! In ihrer großen Farbenpracht sind sie nur für Euch gemacht. Auch schuf ich sie in vielen Arten für die Wiese, für den Garten. Sie können nicht weben, nicht spinnen, produktiv auch nichts gewinnen. Sie sind nur herrlich anzusehen und müssen auch schon bald vergehen. Blumen hab’ ich schon sehr gern, doch Ihr seid mein Augenstern, erwählt, gekrönt, mein größtes Glück! Euch habe ich noch mehr im Blick. In mir seid ihr rundum geborgen.…

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