Wie aus Wein-Nacht Weih-Nacht wurde

Willst du wissen, wie aus Wein-Nacht Weih-Nacht wurde? Es war am Heiligabend 1996 — also vor 25 Jahren. Wieder einmal hatte ich es im Vorfeld gewagt, nach langem Schweigen Kontakt zu meinen Eltern aufzunehmen. Wieder einmal war meine Sehnsucht nach einer intakten Familie so groß. Wieder einmal spürte ich, wie sehr ich meine Mutter und meinen Vater — trotz aller Ablehnung — vermisste. Und genau deshalb freute ich mich auch so sehr, als mich ihre Einladung erreichte, dass sie mich an diesem Heiligabend sehen wollten.    Schon…

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Alle Jahre wieder

„Alle Jahre wieder…“, stöhnte Josef. „Alle Jahre wieder — dieselbe Prozedur. Es dauert nicht mehr lange… Bald stellen sie uns wieder zur Schau!“    „Von wegen — alle Jahre wieder … Vorletztes Jahr haben sie uns vergessen  —  und vor fünf Jahren auch… Aber - du hast recht: Es wird kühler. Obwohl ich dieses Kleid trage, friere ich ein bisschen!“, bemerkte seine Frau. „Hoffentlich erkältet sich das Kleine nicht. Es wurde zwar mit Stroh bedeckt … doch es trägt ja nur Windeln.“ An dem Heu, auf…

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Jesus erwarte ich bewusst

Jesus erwarte ich bewusst:         Wenn Gottes Liebe in mir brennt, lebe ich immer im Advent: Dezember oder Januar — Jesus ist doch immer da! Wenn Gottes Liebe in mir brennt, lebe ich immer im Advent: Dezember oder Februar — Gottes Wort ist ewig wahr! Wenn Gottes Liebe in mir brennt, lebe ich immer im Advent: Ob im Dezember oder März —  Licht und Kraft erfüllen mein Herz!  Wenn Gottes Liebe in mir brennt, lebe ich immer im Advent: Ob Dezember oder April…

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Der Himmel kommt zur Erde

Der Himmel kommt zur Erde:   Der Himmel kommt zur Erde,  denn Gott schickt seinen Sohn,  damit hier Frieden werde.  Die Freude wächst nun schon.  Vollkommen abgeschrieben  erblickt das Licht der Welt  in seiner großen Liebe  für uns das Licht der Welt.  Er gibt auf, was er bräuchte  und kommt in Niedrigkeit. Die Nacht will er erleuchten — trotz jeder Widrigkeit.  Mit Jesus kommt der Retter,  der sich mir selbst nun schenkt.  Der König wird zum Bettler,  der sich hier ganz einschränkt. Und fühl’ ich mich…

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Präsent

Präsent: Ich kann es immer noch nicht fassen:  Mein Gott hat mich jetzt doch verlassen — im großen Unheil, das mich traf   und mich verletzt zu Boden warf. Ich kann das alles nicht verstehen.  Versprach er nicht, mit mir zu gehen?  Damals hat er mich gefunden;  ist er selber nun verschwunden?  Ich lieg’ immer noch am Boden  und schau’ verzweifelt nur nach oben,  wodurch in mir erst spät aufblitzt,   dass ich hier nicht alleine sitz’. Mein Gott hat sich zu mir gesellt;  er ist…

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