Ins Rollen kam der Stein

Ins Rollen kam der Stein: Ins Rollen kam der Stein; er lag vor deinem Grab. Man legte dich hinein,  nachdem du für uns starbst. Das Glauben und das Hoffen  begruben wir mit dir. Fast jeder war betroffen,  verschloss nun Tor und Tür. Man hatte nicht verstanden  die alte Prophetie. So bist du auferstanden — am Sonntag in der Früh.  Die Frauen waren Zeugen;  sie sahen dich zuerst  und konnten nichts verschweigen. Bewegt war jedes Herz.  Die Menschen sagten weiter: „Du wurdest auferweckt!“ Das machte viele heiter, …

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Irgendwann beginnt im Jetzt

Irgendwann beginnt im Jetzt: Irgendwann  lebst du endlich deine Träume, lässt das Gestern Gestern sein,  öffnest Fenster deiner Räume,  spürst der Sonne hellen Schein. Irgendwann  erinnerst du dich an das Schöne,  das du auch erfahren hast — an das viele Angenehme,  was inzwischen schon verblasst. Irgendwann  siehst du nicht mehr in die Zukunft, lässt das Morgen Morgen sein. Du erspürst des Lebens Gunst  und stellst dich aufs Vertrauen ein. Irgendwann  lebst du nicht von deiner Ahnung,  wie alles kommt, was dann wohl wär’,  lässt das Horten…

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Nicht auf der Strecke (liegen)bleiben

Nicht auf der Strecke (liegen)bleiben: Auf halber Strecke aufzugeben, das ist gar nicht mein Bestreben: Nach dem „Bergab“ gibt’s das „Bergauf“. So ist in dieser Welt der Lauf. Doch manchmal sitz’ ich kurzerhand ganz abgekämpft am Wegesrand: Ich schau’ nach vorn und stöhne nur: „Es ist noch eine schwere Tour, bis ich am großen Ziel ankomme… Ich sehe es nur recht verschwommen!“ Doch irgendwann fällt auch der Blick auf meinen Lebensweg zurück. „Ich hab’ ja  schon so viel geschafft…“ Und diese Sicht gibt neue Kraft. So…

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Tief bewegt

Tief bewegt: Die Hälfte meines Lebens lebte ich vergebens. Ich suchte Halt, Liebe und Schutz. Doch ich fiel tief, lag nur im Schmutz.  Ja, oft hab´ ich Beton berührt und tiefe Wunden dann gespürt. Ich glaubte nicht, ich sei zu retten. Dann kamst du, sprengtest die Ketten. Nun steh´ ich hier und bin befreit. Mein Herz ist voller Dankbarkeit. Du halfst mir hoch, stelltest mich hin, gabst meinem Leben neuen Sinn. Ich lebe heute nur noch für dich, werfe das Alte hinter mich und gehe aufrecht…

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Wegweisend

Wegweisend: Wieder geht ein Weg zu Ende. Chaotisch sind die Umstände. Ich weiß nicht mehr, wieso – wohin, bin verzweifelt, such‘ den Sinn, einen Ausweg, Zuversicht, bis EINER tröstend zu mir spricht: Nicht im Gestern liegt Dein Glück! Sieh nach vorn, schau‘ nicht zurück! Gehe weiter! Bleib‘ nicht stehen! Ich werde immer mit dir gehen und zeige dir den Weg, das Licht, bis der neue Tag anbricht, an dem du längst zu Hause bist und keine Träne mehr vergießt! Gedichte zu schreiben, ist eine ganz besondere…

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