Advent / Weihnachten

Advent / Weihnachten 

Advent / Weihnachten 

Advent fragt nach mehr:
mehr Licht, mehr Hoffnung, mehr Himmel im Herzen.

Advent / Weihnachten 

Rettervorhersage

„Hoch Jesus“ kommt auf uns zu.

 

Denn vielerorts gibt es Frost und eisige Kälte.

 

Viel Schnee von gestern,

 

starke Schauer,

 

und heftige Abwinde

 

sorgen für ein Tief

 

in den Herzen der Menschen.

 

Vereinzelt zieht Traurigkeit auf.

 

Und örtlich ist mit Hoffnungslosigkeit zu rechnen.

 

Doch „Hoch Jesus“ kommt von Osten her und bringt den Himmel zum Aufklaren. 

 

In aller Schuld,

 

in unserer Verlorenheit,

 

in dieser Dunkelheit 

 

lässt er uns nicht im Regen stehen.

 

Mit „Hoch Jesus“ reißt der Himmel auf.

 

Im Tagesverlauf setzt sich Gottes Licht immer mehr durch. 

 

Mit dem Anbruch des neuen Tages erscheint für immer die Sonne der Gerechtigkeit.

 

Die Temperaturen steigen fortan.

 

Mit zunehmender Freude ist zu rechnen.

 

Gottes Friede breitet sich aus.

 

Das Licht der Welt bleibt für immer.

 

Langfristige Aussichten:

 

beständige Liebe, 

 

anhaltende Gnade 

 

und ungetrübte Barmherzigkeit.

 

Das ist der Retterbericht, der Sonne in die Herzen bringt!

Advent / Weihnachten ist schön

immer im Advent

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Dezember oder Januar —

 

Jesus ist doch immer da!

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Dezember oder Februar —

 

Gottes Wort ist ewig wahr!

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Ob im Dezember oder März — 

 

Licht und Kraft erfüllen mein Herz! 

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Ob Dezember oder April —

 

ich bin von Jesu Schutz umhüllt! 

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Ob im Dezember, ob im Mai —

 

Jesus sprengt Ketten, macht mich frei!

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Ob im Dezember oder Juni —

 

ich beug’ vor Jesus meine Knie! 

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Ob im Dezember oder Juli —

 

glaubhaft klingt meine Melodie! 

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Ob im Dezember oder August —

 

ich erwarte Jesus bewusst! 

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Dezember oder September — 

 

ich finde Halt beim Trostspender!

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Dezember oder Oktober —

 

ich dien’ der Schwester, dem Bruder! 

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

Dezember oder November — 

 

ich bin im Leid ein Überwinder!

 

Wenn Gottes Liebe in mir brennt,

 

lebe ich immer im Advent:

 

An jedem Tag im Dezember —

 

Advent erfüllt den Kalender!

Advent / Weihnachten 

Advent / Weihnachten 

Gefunkt

Vier „ausgebrannten“ Kerzen

 

geht vieles auf den Docht.

 

Nun stehen sie mit Schmerzen

 

in einem dunklen Loch.

 

Sie lernen sich hier kennen,

 

vertrau‘n sich alles an,

 

wofür sie wirklich brennen

 

und was sie auch entflammt.

 

Die meisten von uns wissen,

 

wer diese Kerzen sind

 

und was sie hier vermissen,

 

was unsre Welt bestimmt.

 

Der Glaube und der Frieden

 

sind in dem Raum zersetzt.

 

Zugleich zerrinnt die Liebe;

 

die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Ein jeder könnte weinen,

 

wär’ nicht das Licht der Welt.

 

Es hat mit dem Erscheinen

 

den Frieden vorgestellt.

 

Wir Menschen fangen Feuer,

 

die Liebe wird entfacht.

 

Der Glaube ist erneuert,

 

die Hoffnung aufgewacht!

Advent / Weihnachten 

Advent / Weihnachten 

Du kannst dich darauf verlassen:

 

Ich verlasse dich nie mehr,

 

auch wenn Menschen dich vergaßen.

 

Kind, ich lieb dich viel zu sehr!

 

Ist es jetzt auch um dich dunkel 

 

und du glaubst: Ich bin dir fern.

 

Heb den Kopf, siehst du das Funkeln?

 

Hier ist mehr als nur ein Stern.

 

Ich schenk viele Hoffnungszeichen

 

und die weite, klare Sicht.

 

Ich will niemals von dir weichen;

 

in der Nacht scheint auch das Licht!

 

Kind, du darfst getrost vergessen,

 

dass ich dich vergessen kann.

 

Ich bin stets bei dir gewesen

 

und bleibe dir auch zugewandt!

Advent / Weihnachten 

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Empfänglich sein

Ich wäre gern empfänglich,

 

wie es Maria ist,

 

für Wunder ganz zugänglich,

 

die liebend sie begrüßt.

 

In ihr wächst neues Leben 

 

und kommt mit ihr zur Welt.

 

Sie hat sich hingegeben 

 

und ist selbst so beseelt …

 

Dem Geist darf es gelingen, 

 

mich gänzlich zu erfüllen, 

 

kann „gute Hoffnung“ bringen — 

 

um Gottes Ehre willen.

 

In mir beginnt zu reifen,

 

was himmlisch ist und gut.

 

Ich will die Chance ergreifen 

 

und schenke Menschen Mut!

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Ehre sei Gott

„Ehre sei Gott in der Höhe.“,


sing’ ich zu Weihnacht gern.


Ein Wunder ist geschehen —


Mein Gott ist nicht mehr fern.


Er bringt den wahren Frieden


und Licht, das ewig brennt.


Er ist die reine Liebe,


die sich zu mir bekennt.


„Ehre sei Gott in der Tiefe.“,


hab ich noch nie gehört.


Er ist doch meine Hilfe,


die rettet, was zerstört.


Gott kommt, um zu erlösen,


gibt alles für mich hin.


Er stellt sich allem Bösen,


weil ich ihm wertvoll bin.


Kein Abgrund ist zu tief,


dass Gott nicht tiefer wär’.


Das gibt mir wieder Auftrieb,


denn mein Weg ist recht schwer.


Gott kennt die Angst, die Leere;


er trägt mit mir das Leid.


So geb ich ihm die Ehre — 


und das in Ewigkeit.

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Wieder einmal nahte das Weihnachtsfest. Und wieder einmal wurde Pia von ihrem Vater gefragt: „Begleitest du mich, um den Tannenbaum auszusuchen?“

Zwei Jahre lang hatte Pia sich nicht getraut, sich unter das Volk zu mischen. Sie schämte sich. Aber nun war sie 12 Jahre alt und sie ermutigte sich selbst: „Diesmal gehe ich mit Papa mit! Ich schaffe das, denn ich bin ja schon groß!“

Wagemutig antwortete sie ihrem Vater: „Ich komme mit, aber nur wenn ich den Tannenbaum ganz allein aussuchen darf!“

Beide fuhren los. Aber schon im Auto fing Pias Herz wieder heftig an zu klopfen. Würde diese Reise in einem „Piasko“ enden, weil die Angst größer war als sie und sie vielleicht doch noch einen Rückzieher machte?

Am Ziel angekommen setzte schon die Dämmerung ein, was Pia allerdings nicht viel ausmachte. Denn so fiel sie in der Menge nicht ganz so auf, sodass sie Freude daran hatte, alle Bäume akribisch zu begutachten. Als Vater und Tochter … nach Stunden … fast den gesamten Stand abgesucht hatten, fing Pia an zu strahlen: „Den da in der Ecke — den nehmen wir!“, rief sie entschieden aus. 

Der Vater trug das Einzelexemplar ohne Widerwillen zum Verkäufer, der beide ungläubig ansah. „Wirklich? Ich dachte, dass ich auf der Krücke sitzenbleibe! Wollt ihr sie ernsthaft kaufen und sie euch ins Wohnzimmer stellen? Die ist doch nur auf der einen Seite schön. Da hat sie Äste, die gleichmäßig gewachsen sind. Auf der anderen Seite ist sie nur kahl und unansehnlich!“

Pia ging direkt auf den Verkäufer zu — etwas humpelnd, weil sie das linke Bein nachzog. Dann holte sie mit der rechten Hand ihren anderen Arm aus der Jackentasche, den sie seit ihrem Schlaganfall kaum selbst bewegen konnte. Sie zeigte sich dem Verkäufer, sah ihm direkt ins Gesicht und sagte bestimmt: „Genau dieser Baum soll in unserer Stube stehen und mit Lichtern verziert werden. Und in diesem Jahr werden wir den Makel nicht hinten vor der Wand verstecken; er wird für alle Besucher sichtbar sein und auch mit Kugeln und Lametta geschmückt werden, weil er es wert ist!“

Weihnachten antwortet leise:
Es ist da: das Licht, das unsere Dunkelheit erhellt.

Vielleicht findest Du auch hier ein Wort, das Dein Herz erfreut.

Wenn Dich diese Worte begleiten haben, dürfen sie gern weitergehen.