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Themen über Themen des Herzens

Was bewegt Dich gerade?

Was sucht Dein Herz heute?

Folge den Spuren, die es ansprechen.

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Ursprung

Wo das Leben seine Quelle hat

Perle

Den eigenen Wert neu entdecken

Anker

Halt finden, wenn das Leben schwankt

Hoffnung

Wo das Morgen schon heute beginnt

Leuchtturm

Ein Licht, das den Weg weist

Begegnungen

Wenn ein Gegenüber etwas in uns bewegt

Flut

Wenn vieles zugleich ins Fließen kommt

Ebbe

Wenn sich das Mee(h)r zurückzieht

Risse

Wo das Licht seinen Weg findet

Watt?

Was bleibt, wenn Fragen Wellen schlagen

Trotz-Gut

Wo Mut ein Trotzdem findet

Innehalten

Wo die Seele zur Ruhe kommt

Ohrlaub

Wem ich mein Ohr leihe

Grenzen

Wo ein Nein dem Ja Raum gibt

Sehgang

Mit anderen Augen weitersehen

Neuorientierung

Wenn das Leben eine neue Richtung nimmt

VERGEBUNG

Wenn Vergangenes nicht länger bindet

Zu-Fluss

Den Blick auf das Geschenkte richten

Jetzt

Den Augenblick auskosten

Mee(h)r-Wert

Entdecke, was in dir leuchtet

Küstlich

Wenn Worte überraschend mehr erzählen

Quäntchen Mee(h)r

Kleine Aha-Momente

Ciao

Wo Loslassen Freiheit schenkt

Da-Heim

Ankommen, um für immer zu bleiben

Kirchenjahr & besondere Zeiten

Worte für die festen Ankerpunkte im Jahr

Advent / Weihnachten

Wenn das Licht der Welt erscheint

Wenn das Leben den Tod besiegt

Himmelfahrt / Pfingsten

Wenn Gottes Geist Herzen erfüllt

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Du hast Dein Thema nicht gefunden?

Mein Küsten-Alphabet bekommt regelmäßig neue Texte. Vielleicht ist morgen schon das Richtige für Dich dabei. Sehen wir uns wieder? 

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Das schmeckte ihm natürlich nicht. Außerdem kriegten sie sich meistens mit den Eltern von Friederike in die Wolle, weil ihre Enkeltochter öfter bei ihnen übernachten sollte, als sie durfte.

Neufriedeland war ein friedliches Dörfchen. Und dennoch gab es ihn auch dort: den täglichen Kleinkrieg wegen Kleinkram, der den Einwohnern das Leben ziemlich schwer machte. Nicht nur Friedrich und Siegfried träumten schon öfters davon, heimlich, still und leise ihr Zuhause zu verlassen und in eine Großstadt zu ziehen. Das einzige, was sie hielt, war die große Verheißung, die auf Neufriedeland lag. Denn eines Tages sollte der langersehnte Friede-Fürst ausgerechnet hierher kommen und etwas Neues schaffen. Wie oft stellten sich die Leute in Neufriedeland schon vor, dass jener ein großes Schloss bei ihnen errichten würde, sodass sie großspurig in den Nachbardörfern damit angeben könnten, zumindest in den Nachrichten einmal groß herauskämen und endlich etwas Großartiges in ihrem kleinen Ort passiertAm ersten Tag eines neuen Jahres gedachten die Menschen in Neufriedeland stets der alten Verheißung, die auf dem Dorf lag. In ihren Häusern feierten sie das groß. Auch bei Friedemann und Elfriede war die ganze Familie in jenem Jahr eingekehrt: die Geschwister, die Tochter, der Schwiegersohn. Und natürlich durfte auch Friederike nicht fehlen. Doch — diesmal  war nicht die große Verheißung Thema Nummer eins bei ihnen, sondern der „Störenfried“. Während sich die Großen mächtig über ihn aufregten, war die kleine Friederike einfach nur gelangweilt.

„Du magst doch Fisch, Friederike!“, meinte der Fremde bestimmt. „Willst du mitessen?“, fragte er sie mit warmherziger Stimme.